Archiv für den Monat: Dezember 2014

Ein Neubau für die Hühner

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Im Laufe der Zeit hat unser Hühnerzelt doch etwas gelitten – Sturm und Eis haben es ziemlich ramponiert. Außerdem ist so ein überdimensionales Plastikzelt im Garten wirklich keine Augenweide. Ein solider Hühnerauslauf mit fester Überdachung  – wegen der Geflügelgrippe – musste her. Kurzerhand hat mein handwerklich talentierter Ehemann einige Bretter, Zaunmaterial und eine Plastiküberdachung im Baumarkt gekauft. Mit der mentalen Unterstützung der gesamten Familie fabrizierte er in nur 2 Tagen diesen soliden, geräumigen Hühnerauslauf. Ich bin begeistert! Huehnerauslauf2

Zunächst zimmerte er eine Holzkonstruktion nach den Maßen der Überdachungsplatten. Dann befestigten wir außen herum Maschendraht mit Hilfe eines Tackers. Im Anschluss haben wir die Ställe zur Probe aufgestellt, um zu prüfen, wo Durchgänge und Fütterungsmöglichkeiten geschaffen werden mussten. Zuletzt haben wir Strom zur automatischen Hühnerklappe gelegt.Huehnerauslauf3

Dann endlich konnten die Elemente aneinander geschraubt und das Dach befestigt werden. Sofort haben wir die Hühner aus ihrer Übergangsunterkunft geholt und zugesehen, wie sie ihr neues Heim erkunden. Auch Millie fand das neue Hühnerhaus spannend. Ein schöner Moment 🙂Huehnerauslauf4

 

 

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Ein herrlicher Tag

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Was gibt es Schöneres als einen Winterspaziergang mit Hund in der beruhigenden Natur! Das hält Körper und Seele gesund. Ich genieße diese Zeit der Stille an der frischen Luft – vergessen sind dann Weihnachtsstress, Büro-Hektik und nörgelnde Kinder. Und ein Schaf am Wegesrand erinnert mich daran – nach Weihnachten ist vor Ostern!

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Festliches Wintergericht – Entenkeule mit karamellisierten Birnen

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Entenkeule mit Mandelbällchen und karamellisierten Birnen

Zutaten für 4 Personen

4 Entenkeulen * Salz * Pfeffer * 2 EL Honig * 1 kg Kartoffeln * 100 ml Milch * 100 g Mehl * 2 Eier * 200 g gemahlene Mandeln * 4 EL Butter * 4 feste Birnen, z.B. Abate Fetel * 1 EL brauner Zucker

Zubereitung

1. Die Entenkeulen waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Honig erwärmen und die Entenkeulen damit einpinseln. Die Keulen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, eine Tasse Wasser angießen und im Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 Grad ca. 1 Stunde garen, dabei gelegentlich wenden. Wenn die Keulen zu dunkel werden mit Alufolie abdecken und Hitze etwas reduzieren. Sind sie am Ende der Garzeit zu blass, die Temperatur auf 200 Grad erhöhen und die Keulen weitere 10 Minuten garen.

2. In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und in kochendem Salzwasser 20 Minuten garen. Abgießen und zusammen mit der Milch fein stampfen. Den entstanden Kartoffelbrei mit den Händen zu kleinen Knödeln formen. Eier leicht verquirlen. Knödel zunächst in Mehl, dann in den verquirlten Eiern und am Schluss in den gemahlenen Mandeln wenden und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze in 2 EL Butter rundherum goldbraun anbraten. Die Mandelbällchen sollten nicht zu dicht in der Pfanne liegen, damit sie sich gut wenden lassen ohne ihre Form zu verlieren.

3. Die Birnen waschen, entkernen und mit Schale in Spalten schneiden. Restliche Butter in einer Pfanne erhitzen und den Zucker kurz darin schmelzen lassen. Birnenspalten zugeben und ca. 5 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze garen. Mit den Mandelbällchen und den Keulen auf Tellern anrichten. Auf Wunsch den Bratfond der Entenkeulen dazu reichen.

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Ob Poncho oder Schal – egal…

hauptsache warm.

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Von mir aus kann der Winter jetzt kommen. Ich habe meinen superweichen, kuschelig-warmen, überdimensionalen Schal fertig gestrickt. Schon beim Anfertigen habe ich die weiche Wolle auf dem Schoß genossen. Der handgefärbte Cashmere-Seiden-Alpaka-Mix von www.wooloffame.com ist purer Luxus – und den darf ich jetzt tragen – wundervoll. Für den breiten Schal habe ich 100 Maschen mit Nadeln der Stärke 7 aufgenommen. Ich habe nur rechts gestrickt, damit der Schal von beiden Seiten gleich aussieht. Insgesamt hat er eine Länge von 170 cm, und eine Breite von 80 cm.

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Bethmännchen

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Wir essen alle gerne Marzipan. Deshalb dürfen die süßen Bethmännchen auf dem „Bunten Teller“ natürlich nicht fehlen. Das Formen der kleinen Figuren ist zwar eine klebrige Angelegenheit, aber insgesamt sind die Männchen schnell gemacht und schmecken umwerfend.

Bethmännchen

Zutaten für ca. 40 Stück

* 1 EL Mehl * 75 g Puderzucker * 250 g Marzipanrohmasse * 1 Eiweiß * Salz * 100 g Mandelhälften * 1 TL Rosenwasser * 2 EL Zucker * 100 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit Puderzucker mischen. Die Marzipanrohmasse dazubröseln und das Eiweiß hinzufügen: Die Masse mit einer Prise Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes zum glatten Teig verkneten. Mit leicht angefeuchteten Händen aus dem Teig 40 kegelförmige Bällchen formen und auf das Backblech setzen. An jedes Bällchen 3 Mandelhälften drücken. Die Bethmännchen im heißen Ofen etwa 35 Min. bei 160 Grad backen. Den Zucker im Rosenwasser unter Rühren auflösen. Die noch heißen Bethmännchen mit dem Zuckerwasser einstreichen. Vor dem Servieren abkühlen lassen.

Die Kuvertüre hacken und im warmen Wasserbad schmelzen. Die abgekühlten Bethmännchen mit dem „Fuß“ eintauchen und abtropfen lassen.

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Das kann jeder – Last Minute Geschenke aus der Küche

Lecker schenken

Heute möchte ich Euch eine Internetseite empfehlen, die Euch hilft, noch schnell Weihnachtsgeschenke zu zaubern : http://www.erlebnisgeschenke.de/lecker-schenken/

„Lecker schenken“  ist eine ausgewählte Blogger-Sammlung von Koch- und Backideen, die leicht nachzumachen sind. Hier kann jeder den Kochlöffel schwingen und selbst gemachte Gourmet-Geschenke zaubern. Alle Rezepte können kostenlos und ohne Anmeldung als PDF-Dokument heruntergeladen und ausgedruckt werden. Zu jeder Rezeptempfehlung gibt es eine tolle Verpackungsidee. Also ran an den Herd, tobt euch aus und produziert dabei tolle Geschenke.

Zum Beispiel diesen leckeren Feigensenf

Feigensenf

Senfetiketten

 

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Rückblende Weihnachtsmarkt

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Wie habe ich mich auf dieses Wochenende gefreut! Den gesamten Freitag habe ich von früh bis spät gebacken: Cupcakes, Whoopies und Cookies. Am Samstag habe ich mit den Kindern die Werke mit Dekoration und Dopings versehen. Mein Mann hat sich um die Markt-Orga gekümmert: Pavillon, Tische, Bänke, Heizstrahler, Strom, Musik und technische Geräte. Wir waren ein superFamilien- Team. Kaum hatten wir vor Ort unser Kuchenbuffet aufgebaut, bildete sich eine Schlange Menschen, die das bunte Gebäck bewunderte und ruck zuck alles aufkaufte. Die Zeit verging in Fluge. Besonders schnell haben sich die Krümelmonster-Cupcakes verkauft. Die waren der Renner bei den Kindern 🙂 Die ganze Aktion hat großen Spaß gemacht, war aber auch ganz schön anstrengend. Am Ende des Tages sind wir alle erschöpft und glücklich ins Bett gefallen. Was für ein Tag!

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Vogelgrippe – wir haben die Hühner unter Dach und Fach

aufgestallte Huehner

Ob die Vogelgrippe auf den Menschen übertragbar ist, weiß man noch nicht, aber in Deutschland werden sicherheitshalber alle Vögel weggesperrt. Damit das „Böse“ nicht in Form eines infizierten „Kackhaufens“ zu uns hernieder kommt. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Strafe von bis zu 30.000 Euro rechnen. Woher kommt eigentlich diese Summe? Wie händeln das eigentlich unsere Nachbarländer? Was ist, wenn sich herausstellt, dass es die Vogelgrippe schon immer gab und es sie auch in Zukunft geben wird? Wie sieht es eigentlich mit dem Aufstellen von Vogelhäusern aus – darf man das noch ungestraft tun? Schließlich sind sie ein Sammelpunkt potentiell angesteckter Wildvögel. Da schließen wir Vogelhalter alle Viecher weg und womöglich füttert die Nachbarin die „Pest-Biester“ unter freiem Himmel?

Wie auch immer, wir haben unsere 4 Hühner unter einer riesigen Partyzelt-Plane untergebracht. Bei Minusgraden haben wir Pflöcke aus der Erde geholt und wieder in die gefrorene Erde gerammt. Am Ende war der Hühner-Auslauf auf Maß gebracht und wir haben die Plane so gut es ging darüber gespannt. Damit das Konstrukt nicht durchhängt, haben wir Vogelhäuser darunter gestellt. Die brauchen wir ja sowieso nicht mehr, wenn die Wildvögel demnächst alle von der Vogelgrippe dahin gerafft wurden.  Ich gehe jedenfalls bei jedem über mir fliegenden Federvieh tief in Deckung – man weiß ja nie…

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