Archiv für den Monat: Februar 2016

Kein normaler Alltag

Vivi und Greenie_Feb. 2016

Greenie hat sich fast eine Kralle abgerissen. Sie war ganz hochgebogen und man konnte die Sehne sehen – kein schöner Anblick. Ich habe sie verarztet. Mal sehen, wie es wird. Habe die Füße nach einem warmen Fußbad eingeölt und wollte sie mit Kieselgur bestäuben – ich konnte leider nur die Nachfülltüte finden. Habe das jetzt die Bestäuberflasche neu bestellt. Wir sollten Greine vielleicht tagsüber im Krankengehege halten, nachts kann sie dann mit Vivi kuscheln…

Lasse_Feb. 2016In der Zwischenzeit hat sich eine angeschlagene Ratte in den Hühnerstall gerettet, die offenbar Gift gefressen hatte. Musste sie rausjagen, Enno hat gekreischt. Jetzt ist sie irgendwo im Garten unterm Busch gestorben, denke ich. Jedenfalls ist sie schon mehrfach auf der Flucht umgefallen. Aus Rücksicht auf Enno habe ich sie in Ruhe gelassen… Lasse sonnt sich auf der Fensterbank und Millie war gerade mit Lola spazieren

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Bienenwachs-Werkstatt Buchrezension

Bildschirmfoto 2016-02-05 um 16.17.20Wie cool ist das denn! Kaum habe ich mich mit der Kerzenherstellung beschäftigt, da flattert mir dieses wundervolle Buch auf den Schreibtisch:

Bienenwachs-Werkstatt von Petra Ahnert.

Ich habe es von vorne bis hinten durchgearbeitet und bin total geflasht. So viele tolle Rezepte um Kerzen, Seifen, Kosmetik und Deko herzustellen. Ich könnte direkt anfangen. Zu allen Projekten gibt es in dem Buch klare Step-Bilder und die Autorin gibt zusätzliche praktische Tipps zu den jeweiligen Herstellungsverfahren. Ein besonderes Highlight ist außerdem das Inhalts-Stoffe-Verzeichnis. Hier beschreibt Frau Ahnert die Konsistenzen, Reaktionen bei der Erhitzung/Verarbeitung, Haltbarkeiten und Wirkungen zu Fetten, Kräutern,  ätherischen Ölen und anderen Zusatzstoffen. So kann sich jeder z. B. sein eigenes Seifenrezept oder seine Lieblings-Körperlotion zusammenstellen. Einfach toll. Die Bienenwachs-Werkstatt ist ein Must have für jeden kreativen Imker. Mein Entschluss steht jedenfalls fest: Ich werde mich weiter und tiefergehend mit Produkten aus der Wachs-Werkstatt beschäftigen und Euch von meinen Erfahrungen berichten. Entsprechende Utensilien sind bereits bestellt. Ich rieche schon förmlich das warme Wachs – herrlich.
Hier könnt Ihr das Buch bestellen

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Zitronenmuffins mit Schokoladentaler

Zitronenmuffins mit Schokoladentaler_8245Zutaten für ca. 12 Stück

Zitronenmuffins: 1 Bio-Zitrone * 40 g Butter * 100 g Zucker * 1 Prise Salz * 3 Eier * 150 g Mehl +1/2 TL Backpulver * 50 ml Sahne

Frosting: 50 g weiche Butter * 50 g Puderzucker * 2 EL Zironensaft * 150 g Frischkäse * 200 g Zartbitterschokolade und Silikonform Schokoladenstempel (z. B. Silikomart Schokoladenform „Sweet Life“, mit Ausstecher & Prägestempel, ca. 25 Euro)

Zubereitung

1. Die Zitrone mit heißem Wasser abwaschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. In einem kleinen Topf die Butter schmelzen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

2. Zucker, Salz, Eier und abgeriebene Zitronenschale in ca. 6 Minuten zu einer hellen, dicklichen Creme aufschlagen. Dann die flüssige Butter, Zitronensaft und Sahne unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und unterheben. Den Teig auf die vorbereiteten Förmchen verteilen.

3. Die Muffins  auf der mittleren Schiene etwa 15–20 Minuten backen.  In der Zwischenzeit die Schokolade im Wasserbad schmelzen und in die Silikonformen gießen und abkühlen lassen. Wenn die Schokolade fest geworden ist, vorsichtig aus der Form lösen. Das geht besser, als man glaubt. Die ferig gebackenen Muffins aus dem Ofen nehmen, aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter vollkommen auskühlen lassen.

4. Für das Frosting in einer kleinen Schüssel die weiche Butter mit dem Puderzucker  zur luftigen Creme aufschlagen. Zitronensaft und Frischkäse verrühren und unter die Buttercreme rühren. Das Frostig mit einem Messer oder Esslöffel auf die Muffins streichen und einen „Schokoladenstempel“ oben auflegen. Bei warmen Wetter kalt stellen, ansonsten schmelzen die  Schokoplättchen.

 

 

 

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Meine erste Kerzenproduktion

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Ich hatte noch einen Schwung Entdeckelungswachs und wollte nun endlich das erste mal Kerzen daraus produzieren. Vorher habe ich das Wachs geklärt, indem ich es geschmolzen und durch einen feinen Perlonstrumpf in eine Metallschüssel gegossen habe. Dort hat sich dann das Wachs oben als helle feste Masse abgesetzt. Den Vorgang habe ich noch einmal wiederholt, so dass das Wachs hellgelb geklärt worden ist und kaum Honigreste mehr darin vorhanden waren. Wichtig beim Schmelzen ist, dass das Wachs nicht zu heiß wird – es kann schnell Feuer fangen. Am besten, man erhitzt das Wachs deshalb langsam unter stetiger Aussicht und Rühren in einem Topf im Wasserbad. Zur Kerzenherstellung habe ich ganz einfach Dochte mithilfe von Holzspießen in meine Formen gehängt und das flüssige Wachs vorsichtig hinein gegossen. Das war eine schnelle Angelegenheit. Den Rest des Nachmittages habe ich dann damit verbracht, alle gebrauchten Utensilien vom Wachs zu befreien. Das Zeug klebt einfach überall.

Bienenwachskerzen honeyfarm_5754Deshalb mein Tipp an alle, die auch gerne mal Kerzen produzieren möchten: Nehmt alte Töpfe und Gefäße dafür, die ihr immer wieder in der Kerzenwerkstatt benutzt und nicht saubermachen müsst. Die Arbeitsflächen mit alten Stoffresten oder Zeitungspapier auslegen und nach der „Arbeit“ einfach entsorgen. Wer keine eigene Wachsquelle hat, kann sich z. B. bei Holtermann (http://www.holtermann-shop.de) Bienenwachspastillen für ca. 16 Euro je kg bestellen. Dort findet Ihr auch Dochte in verschiedenen Stärken und eine große Auswahl an Kerzengießformen.

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