Archiv für den Monat: Mai 2017

Frühlingsrezept für heiße Tage: Chilihähnchen mit Melonensalat und Süßkartoffeln

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Heute ist es so heiß, da habe ich ein erfrischendes Rezept für die Abendstunden für Euch:

Chilihähnchen mit Melonensalat und Süßkartoffeln

Zutaten für 4 Personen:
4 Hähnchenbrustfilets ohne Haut * 4 EL Süß-scharfe Chilisauce * 3 EL Erdnussöl * 4 Süßkartoffeln * Salz * 4 EL Olivenöl * 4 EL Limettensaft * 1 EL Honig * 1 TL Harissa * 1 kg Wassermelonen-Fruchtfleisch * 2 Frühlingszwiebeln * Bund Koriander * 2 EL gehackte Cashewnüsse

1. Die Hänchenbrustfilets mit der Chilisoße einpinseln und ca. 20 Minuten marinieren lassen. Das Erdnussöl in einer beschichteten Pfanne oder Grillpfanne erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten anbraten, dann abdecken und bei kleiner Hitze auf jeder Seite ca. 7 Min. fertig garen. Warm stellen.

2. Die Süßkartoffeln mit Schale in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen. Anschließend abgießen, kurz abdampfen lassen, pellen und längs halbieren.

3. Inzwischen Olivenöl, Limettensaft, Honig und Harissa zu ei-nem Dressing verrühren. Die Melone in mundgerechte Stücke teilen. Die Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden. Melone, Frühlingszwiebel und Korianderblättchen vorsichtig mit dem Dressing mischen. Unmittelbar vor dem Servieren die gehackten Cashewnüsse über den Salat streuen.

Süßkartoffel
Die Batate gehört botanisch zu den Windengewchsen und ist nicht mit Kartoffeln verwand. Da sie diesen optisch, geschmacklich und in der Zubereitung ähneln werden sie oft als Süßkartoffeln bezeichnet. Bataten können gekocht oder gebraten ebenso genossen werden wie als Ofengemüse, Mus, Pommes frites oder Chips.

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Neue Heimat

Gabby_2905

Inzwischen haben sich  unsere beiden Alpakadamen ganz gut eingelebt. Sie sind natürlich die Attraktion der Nachbarschaft.

Gabby-und-Tracy-Ankunft-e1493577644292-624x832Ich hatte zum Monatsbeginn eine Bank vor den Zaun gestellt, damit die Besucher sich hier eine kleine Auszeit nehmen können – über Nacht war plötzlich eine weiter Bank da. Offenbar haben die Nachbarn eine sie dazu gestellt. Echt lustig – und ein sicheres Zeichen dafür, dass sich scheinbar alle über die beiden Tiere freuen und hier gern eine kleine Pause einlegen.
Gabby und Tracy _2900
Im Stall ist es verhältnismäßig warm und vor allem winddicht, aber Gabby und Tracy sind lieber draußen in der Nähe des Zaunes. So nackig sind sie jetzt auch nicht mehr. In den ersten Tag hat Gabby Tracys Nähe gesucht und wurde oftmals weggetreten oder leicht angespuckt. Inzwischen sind sie näher zusammengerückt. Ich würde mal sagen, Tracy ist jetzt “Herdenchefin”.nicht füttern_2920

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Schön der Reihe nach…

So, jetzt erzähle ich Euch von unserem abenteuerlichen Alpaka-Transfertag – eine anschauliche Bildergeschichte:

1 sammeln honeyfarm.de


Ein schönes Bild, wie alle Alpaka-Ladies auf den Hof kommen – aber nur zwei werden gebraucht: Gabby und Tracy. Sie sollen heute vor dem Transfer zu uns, noch geschoren werden. Die anderen sind erst im Laufe der Woche an der Reihe.2 Gabby wartet auf Friseur_honeyfarm.de

Gabby wartet darauf, dass sie zum Friseur kommt – das aber wird auch höchste Zeit 🙂 Doch Tracy ist noch vor ihr dran.3 Gabby will kneifen _honeyfarm.de

Inzwischen hat Gabby es sich anders überlegt. Bei dem ängstlichen Quietschen von Tracy möchte sie sich doch lieber unsichtbar machen oder in einem Erdloch verschwinden.4 schur honeyfarm.de

Gabby rührt sich nicht – sie macht während der Schur auf „toten Mann“. Ihre Wolle wird direkt in den Sack gestopft.5 Zaungäste_honeyfarm.de

Die Halbstarken Theo und Brian schauen interessiert zu. Sie brauchen in diesem Jahr noch nicht unters Messer.6 Gabby Haarschnitt_honeyfarm.de1

Gabby bekommt noch eine schicke Kopffrisur, damit sie wieder einen klaren Durchblick hat und natürlich hübsch aussieht. Dann ist sie auch schon fertig.7 erstes Vlies_honeyfarm.de8

Gabby und Tracy haben und fast 5 Säcke Wolle geschenkt. Ich freue mich.8 nach der Schur_honeyfarm.de

Direkt nach der Schur ist Tracy ganz schön sauer. Sie hat währenddessen um sich gespuckt, deshalb hat sie auch so eine grüne Schnauze. Vor lauter Ärger macht sie nun demonstrativ eine Schippe: „Das war aber auch ein „Sautag“ bis jetzt – Wurmkur und Impfung gab es auch schon“.9 Transport_honeyfarm.de

Jetzt ist auch Gabby geschoren und die beiden „nackigen“ Damen sind direkt brav auf den Hänger gegangen. Jetzt geht’s endlich los.10 aussteigen honeyfarm.de

 

Der Ausstieg aus dem Transporter klappte hervorragend. Die Neugier lockte sie heraus – mit gereckten Hälsen ließen sich die beiden Damen von Lola und Romy zur Weide führen.11 endlich da honeyfarm.de

Ziel erreicht. Endlich sind Gabby und Tracy zu Hause.13 wo sind wir_ honeyfarm.de

Zunächst scheinen sie sich zu fragen: “ Wo sind wir denn hier gelandet?“…14 angekommen _honeyfarm.de

…aber dann beschließen sie zu fressen und die Welt ist in Ordnung. Was für ein aufregender Tag für alle!
Lieben Dank auch an dieser Stelle an Julia, die unsere Anruft dokumentiert hat.

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Der Grund für alles

Häufig werde ich gefragt, warum ich mich/wir uns für das Zusammenleben mit all den Tieren entschieden habe, schließlich machen sie auch Arbeit.
Ich kann Euch das ganz genau beantworten:Bienen_3166

Für die Bienen habe ich mich aus Dankbarkeit und Umweltliebe entschieden. Ich habe zwei gesunde Kinder, einen tollen Ehemann und führe, global betrachtet, ein unbeschwertes Leben. Deshalb wollte ich etwas zurückgeben. Das Schöne am Imkern ist, die Bienen geben ihrerseits eine Menge an mich bzw. an uns alle zurück. Überhaupt sind alle Insekten unglaublich wichtig für ein ausgeglichenes Ökosystem. Die Bienen und mich eint, nur bei schönem Wetter draußen arbeiten zu „wollen“. Ihre Lebensweise ist komplex und lernenswert. Ich bin froh, sie für mich entdeckt zu haben – Imkern ist eine Lebensbereicherung.Nanni_1076

Hühner haben mich schon lange fasziniert. Sie sind bei genauem Betrachten wunderschön, jede von Ihnen hat ihren eigenen Charakter. Sie machen kaum Arbeit und schenken uns fast jeden Tag ein Ei – einfach so. Es ist eine Schande, wie die Menschheit in den letzten 50 Jahren dieses Tier ausbeutet und behandelt. Ich wollte damit nichts mehr zu tun haben und nur noch Eier von wirklich glücklichen Hühnern essen. Bio allein reicht bei Eiern heutzutage leider nicht mehr. Jetzt leben wir in fröhlicher Gemeinschaft und ich kann mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Sie so durch den Garten stolzieren zu sehen, ist immer wieder schön, die bringen Farbe und Leben in den Garten.Millie_2006

Die Kinder und mein Mann haben sich einen Hund gewünscht. Ich ließ mich gerne „überreden“. Millie ist unser Spielkamerad, Seelentröster, Wachhund und Hühnerschutz in einem. Sie hält mich fit, gesund und ausgeglichen, besonders, weil sie der Grund ist, nun auch bei schlechtem Wetter vor die Tür zu gehen. Nach solchen Schlecht-Wetter-Spaziergängen mit hochgeklapptem Kragen weiß ich spätestens, dass ich ein glücklicher Mensch bin, ein warmes, behütetes Heim zu haben. Sie macht uns alle glücklich. Ich liebe Millie.Alpakas_2856

Die Alpakas sind ein Herzenswunsch gewesen. Ich stricke gern und liebe weiche Wolle und dachte, die könnte ich doch auch „selbst herstellen“. Ich hätte mich auch mit der Cashmere-Ziege anfreunden können, aber die kommt mit dem hiesigen Klima nicht zurecht. Also entschieden wir uns als Familie für die exotisch anmutenden Andenbewohner. Sie sind gutmütig, gut händelbar, nicht laut, quasi stubenrein, sensibel und sehen mit ihren großen Augen und der dichten Wolle puschelig aus. Kurzum, die passen einfach zu uns.Lasse_2452

Unser Kater Lasse hat einen festen Platz in unserem Herzen. Wir werden in absehbarer Zeit ein neues Kätzchen ins Haus holen. Das wird dann sicher den Garten wieder mäusefrei halten und Millie ein neuer Schmusefreund und Kindersatz sein.Shyra 2017_2813

Unser Pferd Shyra ist nun schon 27 Jahre alt. Sie ist die Dame in unserer Familie, die bis heute einen Dickkopf hat. Inzwischen lebt sie – mit einer ebenfalls betagten Stutenfreundin – auf einem Renterhof und erfreut bis heute sich bester Gesundheit. Das liegt auch an der liebevollen Betreuung, die sie dort genießt. Mit Shyra habe ich gern jede freie Minute verbracht und bin bis heute in ihrer Gesellschaft und überhaupt auf einem Reiterhof blitzerholt. Ich freue mich, dass sie so ein langes, gutes Leben hat.
Ihr seht, unsere Haustiere sind für uns Nutztiere und Freunde – eine Bereicherung unseres Lebens. Arbeit machen sie nicht. Für sie zu sorgen ist Freizeitbeschäftigung, die glücklich macht.

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