Bienenweiden im Garten

Baumschule BdB

Äpfel und Kirschen, aber auch Kaffee oder Sonnenblumenöl verdanken wir der Arbeit von fleißigen Bienen. Etwa 70 bis 80 Prozent aller Nutzpflanzen werden von ihnen bestäubt. Das ist zwar nur der Nebeneffekt ihrer Suche nach Nektar, aber damit sorgen Bienen ganz wesentlich für unsere Ernährung: Die weltweite Bestäubungsleistung der Bienen beziffern Forscher mit etwa 260 Milliarden Euro pro Jahr. Deshalb stellt das global festgestellte „Bienensterben”, eine sehr ernst zu nehmende Gefahr dar. Forscher suchen nach den Ursachen und vor allem nach Lösungen. Sicher ist, dass verschiedene Krankheiten Bienenvölker dezimieren, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel Bienen schädigen, aber auch, dass Monokulturen das Immunsystem der Bienen schwächen. Pflanzenvielfalt dagegen ist für Bienen positiv, nicht zuletzt, damit über längere Zeiträume ein Nahrungsangebot besteht. Kein Zufall also, dass sich in Deutschland mehr und mehr Stadtimker etablieren.

Als Bienenweiden bezeichnet man solche, die besonders reichhaltig Nektar und Pollen erzeugen und deswegen häufig von Honigbienen angeflogen werden. Gartenbesitzer können durch die Pflanzung dieser Gehölze und Stauden wesentlich dazu beitragen, Lebensräume für Bienen zu erhalten und neue zu schaffen.

Foto: Bund deutscher Baumschulen

Quelle und mehr unter: http://www.gruenes-presseportal.de/de/inhalt/artikel/blueten-reich-der-abwechslungbienenweiden-im-garten-3371/

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