Kategorie-Archiv: AKTUELL

Bienen und Honig in diesem Sommer

Tja, das mit den Bienen war in diesem Jahr nicht so leicht. Nachdem sich hier in Hamburg der Frühling erst spät entwickelt hat, kam leider der Sommer gar nicht mehr richtig in Fahrt. Den Frühlingshonig habe ich deshalb zwei Wochen später geerntet und den Sommerhonig entsprechend erst Anfang August. Sofern man hier überhaupt von einer Ernte reden kann. Die gute Nachricht: die Bienen sind gesund. Ich habe einige Ableger machen können, die sich gut entwickelt haben. Schwarmlust gab es quasi gar nicht. Aber Honig leider auch nicht. Die Bienen konnten wegen des schlechten Wetters nur wenig fliegen und so hat mir der Sommer wohl die eine oder andere Tracht verregnet. Besonders enttäuscht bin ich von der Linde. Ich hatte gehofft, dass sie bei den vielen Niederschlägen ordentlich honigt, leider weit gefehlt. Die Varroabehandlung haben die Bienen gut überstanden. Ich füttere nun die Bienen auf, damit sie über den Winter nicht hungern müssen, denn Vorräte haben sie im Brutraum kaum angelegt. Ab jetzt beginnt für die Bienen die Wintersaison. Die ersten Winterbienen werden bald schlüpfen. Ich denke, wir sind gut für das nächste Jahr vorbereitet – ich hoffe jedenfalls auf ein besseres Honigjahr 2018.

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Wassermelonen-Smoothie

Die perfekte Erfrischung an einem heißen Sommertag – ohne Alkohol

Alkoholfreier Wassermelonen-Smoothie

Für 4 Gläser

2 unbehandelte Limetten * 50 g Zucker * 750 g Wassermelonenfleisch * Crushed Ice * Pfefferminze zum Garnieren * Strohhalme

Zubereitung

  1. Die Limetten heiß waschen, die Schale abreiben. Die Limetten halbieren und auspressen. Zucker Limettenschale und Saft mit 200 ml Wasser aufkochen. Die Mischung ca. 2-3 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb in eine Schüssel gießen und abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Melone halbieren, 4 halbierte Scheiben für die Dekoration abschneiden. Dann die Melone schälen und entkernen. Das Fruchtfleisch pürieren und den Sirup unterrühren. Die Masse auf die Gläser verteilen und mit Crushed Ice auffüllen. Strohhalm hinein geben, mit Melonenscheiben und Pfefferminze nach Bedarf garnieren.

 

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Familienurlaub mit Milie und Leo

Unser Hund-Kater-Dreamteam durfte mit nach Sylt in den Urlaub. Die beiden haben sich vorbildlich benommen. Auf der Autofahrt hat Leo sich nach anfänglicher Quengelei seinem Schicksal gefügt und sich entspannt in seiner Transportkiste hingelegt. Auf der Rückfahrt war er gleich viel ruhiger. Alles eine Frage der Übung. Millie hingegen ist ja Fahrprofi und hat stattdessen mit großer Erwartung unserem Urlaub an der See entgegengesehen. Konnte sie auch, schließlich durfte sie täglich am Hundestrand zwischen Wenningstedt und Kampen toben.

Hinterher gab es immer ein freudiges Wiedersehen mit Hund und Kater.

Hier trinken sie erstmal gemeinsam aus einer Schüssel, um dann anschließend gemeinsam spielen und entspannen.

Tierische Freunde – tierisches Glück!

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Hurra, hurra, der Hengst ist da!

Idealerweise sollten Alpakastuten 17 Tage nach der Geburt wieder gedeckt werden, deshalb haben wir uns für Gabby und Tracy zügig zwei wunderschöne und liebe Hengste ausgesucht: Der weiße Shalimar für Gabby 

und der mittelbraune Pacino für Tracy.

Züchter Carl aus Kummerfeld hat die beiden termingerecht aufgeladen und zu unserer Wiese gebracht. Die beiden Jungs haben uns inzwischen schon mehrfach besucht, um auch wirklich sicher zu gehen, dass die beiden Damen erneut schwanger sind. Wir glauben und hoffen nun, dass es geklappt hat. Tracy hat sich beim ersten Mal ziemlich gewehrt. Pacino war hinterher ganz schön zerzaust.

Viellicht passte der erste Termin einfach nicht in ihren Biorhytmus. Beim wiederholen Besuch sah das schon ganz anders aus. Da gab es quasi eine romantische Zusammenkunft unter der Traubenkirsche Wiese – ganz familiär und Tracy war ganz zahm. Das hat dem kleinen Luigi so gut gefallen, dass er sogar ein bisschen mitgekuschelt hat.Gabby war direkt beim ersten Date von Shalimar begeistert. Die beiden haben mit Sicherheit für einen kleinen Nachwuchs mit weißen Locken gesorgt. Jetzt heißt es geduldig bis zum nächsten Sommer abwarten – was mir natürlich schwerfällt…

 

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Lustige Alpakamotive: T-Shirts und Sweatshirts für Alpakafans


Seid Ihr auch so große Alpakafans wie wir?
Seitdem wir selber zwei schöne Mutterstuten mit ihren kleinen Fohlen besitzen, können wir von den flauschigen und sanften Tieren gar nicht genug bekommen. Bei Amazon gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Kleidungsstücken mit süßen Alpakamotiven. Angefangen von T-Shirts und Sweatshirts über Taschen bis hin zu ganzen Alpakaplüschtieren in verschiedenen Größen.
Schaut es Euch an und sucht Euch Euer Lieblingsstück aus. Auch sehr gut als Geschenk geeignet!

Zu den süßen Alpakashirts geht`s hier entlang (Affiliatelink)

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Phoebe und Luigi – Best friends rocken die Wiese

Kaum eine Woche alt und schon so flink unterwegs: Unsere beiden Alpakakinder Phoebe und Luigi haben Spaß beim Wiesen-Wettrennen. Seht selbst:

Ich freue mich, dass die beiden so toll miteinander spielen. Nur den beiden Müttern wird es machmal zu bunt und sie fangen sie wieder ein.

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Wie ein Blumenstrauß: Blütentorte mit Schokoladenkern

Diese Blütentorte habe ich für eine Freundin zum Geburtstag kreiert:

Blütentorte mit Schokoladenkern

Zutaten für 12 Stücke

Ganache: 300 g dunkle Kuvertüre * 200 ml Sahne

Schokoladenkuchen: 240 g Marzipan-Rohmasse * 160 g weiche Butter * 1 Prise Salz * 9 Eier * 280 g Zucker * 100 g Kuvertüre * 140 g Mehl * 140 g dunkles Kakaopulver

Dekoration: 1 kg weißer Rollfondant (z. B. Tasty me) * hellblauer Rollfondant *  Zuckerperlen *  Mini-Blüten Ausstecher * Zuckerglasur oder Lebensmittelkleber zum Ankleben der Perlen

So geht’s

  1. Für die Ganache die Schokolade raspeln und in eine Schüssel geben. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen. Ca. 2_3 Minuten stehen lassen, dann die Zutaten zu einer emulgierten Masse verrühren – am besten zügig mit einem Schneebesen oder mit einem Zauberstab. Ganache in den Kühlschrank stellen.
  2. Für den Schokoladenkuchen das Marzipan raspeln. Marzipan mit der Butter und der Prise Salz cremig aufschlagen. Eier trennen. Die Eigelbe einzeln unterschlagen
  3. Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und unter die Creme heben. Die Kuverture klein raspeln.
  4. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Kakaopulver und der geraspelten Kuvertüre mischen. Die Mischung ebenfalls unter die Creme heben.
  5. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Teigmasse in eine runde Backform mit 26 cm Durchmesser füllen und glatt streichen. Den Kuchen im heißen Ofen ca. 30 Minuten backen.
  6. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen. Die Form lösen, komplett auskühlen lassen.
  7. Die Ganache aus dem Kühlschrank nehmen und aufschlagen. Ist sie zu fest, für wenige Sekunden in die Mikrowelle bei unterer Temperatur stellen, damit sie sich besser rühren lässt. Den Kuchen mit der Ganache bestreichen.
  8. Den Fondant gleichmäßig und nicht zu dünn ausrollen. Vorsichtig auf die Torte legen. Zum Rüberheben einen Teil auf das Nudelholz rollen und auf der Torte wieder abrollen. So könnt Ihr vermeiden, dass die Masse reißt. Fondant vorsichtig auf der Torte in Form bringen, überstehenden Rand abschneiden.
  9. Für die Dekoration kleine Blüten aus farbigem und weißen Fondant ausstechen und mit Zuckerperlen auf die Torte kleben. Die Torte auf eine Tortenplatte oder eine andere dekorative Unterlage stellen. Zuletzt einen unteren Rand aus kleinen Blüten kleben, damit die Torte einen schönen Abschluss hat.

Mein Tipp: Die Torte ist innen saftig genug und braucht deshalb keine extra Füllung. Ihr könnt den Kuchen auch gut schon am Vortag backen und auch die Ganache am Vortag zubereiten. Dann bleibt mehr Ruhe für die schöne Deko. Übrig gebliebener Fondant mehrfach in Folie wickeln. Es sollte so wenig Luft wie möglich rankommen. So lässt er sich mehrere Wochen gut  aufbewahren und hinterher wie neu verarbeiten.

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Das zweite Baby ist da!

Während der gesamten letzten Woche schien die Geburt von Gabbys Alpakababy unmittelbar bevorzustehen. Aber außer der sichtbaren Vorwehen und Gabbys aktivem Wegatmen derselben tat sich nichts. Am Samstag war es dann plötzlich doch soweit – allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem ich nicht damit gerechnet habe: Ich bin morgens zum Füttern in den Stall gekommen und habe die Tiere raus gelassen. Es war ziemlich kalt und regnerisch. Ich war mir sicher, dass Gabby sich bestimmt einen schöneren Tag aussuchen würde. Aber ich wollte den gesamten Stall misten und üppig mit Stroh auslegen, um ihr ein schönes Nest für die Geburt herzurichten, falls es das Cria doch drängt, bei diesem Wetter auf die Welt zu kommen. Also fuhr ich nach Wedel und holte eine Autoladung mit Stroh und Heu, denn die Vorräte waren zur Neige gegangen. Als ich nach einer Stunde wiederkam, wunderte ich mich, dass Gabby abgesondert am Ende der Weide im hohen Gras stand. Sie schaute zu mir rüber, bewegte sich aber keinen Schritt. Ich sah etwas Helles zu ihren Füßen, war mir aber nicht sicher, ob es sicht einfach einige helle Gräser waren – bis es sich bewegte. Ja, das musste der neue Nachwuchs sein. Wie spannend. Der Vater von diesem kleinen Cria ist schwarz, deshalb hatte ich mit einem dunkleren Tier gerechnet. Langsam näherte ich mich den beiden und da lag es, noch mit nassen Locken. Es musste unmittelbar zuvor geboren worden sein. Wie süß! Ich lobte Gabby und machte ein paar Bilder. Dann beeilte ich mich, den Stall herzurichten. Es war kalt und das Kleine fror offensichtlich.

Als ich, mit einem Handtuch bewaffnet, wieder zu den beiden ging, glückte dem Cria endlich ein erneuter Versuch, auf allen vier Beinen zu stehen. Tracy bemerkte es sofort. Sie gab summende Geräusche von sich und lief mit Phoebe zusammen zu den beiden, und den noch feuchten Nachwuchs zu begrüßen. Aufnahme in die Herde – toll! Im Anschluss zogen die beiden wieder von dannen. Das Alpakababy steckte die Zunge raus und suchte nach einer Milchquelle. Gabby blieb geduldig stehen. Ich beobachtete die beiden so lange, bis ich mir sicher war, das Cria hat die erste, wichtige Milch zu sich genommen. Dabei stellt es seinen kleinen Schwanz hinten auf und ich konnte endlich feststellen: es ist ein kleiner Hengst! Inzwischen haben wir ihn auf den Namen Luigi getauft. Luigi ist also genau 1 Woche nach Phoebe gegen 10.30 Uhr auf die Welt gekommen und wird hoffentlich mal ein stattlicher Hengst. Er hat fast die gleiche Farbe wie Phoebe, allerdings etwas heller und seine Nase und Ohren sind Rosa. Jetzt ist der Nachwuchs für 2017 komplett, alles lief reibungslos. Wir sind mehr als zufrieden!

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Sommertorte mit Lemon-Mascarpone-Füllung und Beeren-Topping

Sommertorte mit Lemon-Mascarpone-Füllung und
Beeren-Topping

Zutaten für 12 Stücke

Teig: 220 g Mehl * 100 g Zucker * 1 Prise Salz * 120 g kalte Butter * 2 Eigelbe * Kichererbsen oder Erbsen zum Blindbacken

Füllung: 1 Glas à 310 g Lemon-Curd (z. B. Tiptree) * 500 g Mascarpone * 100 g Joghurt * 1 EL Zucker * 500 g gemischte Beeren * etwas Puderzucker zum Bestäuben

 

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig Mehl, Zucker, Salz. Butter in Stückchen und Eigelbe zu einem glatten Teig verarbeiten. Falls er zu krümelig ist, kaltes Wasser tropfenweise dazugeben. Den Mürbeteig in Folie gewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.
  2. Eine (dekorative) Tarteform (26 cm Durchmesser) fetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig gut durchkneten und ausrollen. In die Tarteform legen und einen Randhochziehen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und ca. 10 weitere Minuten kühlen.
  3. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Einen Bogen Backpapier rund ausschneiden, auf den Teig legen und mit den Backerbsen beschweren. Den Teig ca. 10 Minuten vorbacken, dann die Hülsenfrüchte samt Backpapier entfernen und in weiteren ca. 7 Minuten fertig backen. Komplett auskühlen lassen.
  4. Den ausgekühlten Boden vorsichtig aus der Form lösen, auf einen Teller oder eine Tortenplatte setzen und mit Lemon-Curd bestreichen. Mascarpone mit Joghurt und Zucker verrühren. Die Mascarponecreme vorsichtig auf das Lemon-Curd aufstreichen und die Oberfläche glätten. Ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  5. Die Früchte waschen, verlesen und größere Beeren klein schneiden. Vor dem Servieren die Früchte auftürmen und mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Ich lasse die Tarte in der Form, weil sie leicht bricht und gefüllt durchweichen kann. Deshalb nehme ich gleich eine dekorative Tarteform, die ich auf eine Tortenplatte stelle. 2 Stunden Kühlzeit müssen so auch nicht zwingend sein, die Torte kann dann direkt serviert werden.

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Ein weiteres Baby in der Familie

Es war soweit, die Katzenbabies des Nachbarn vom Wiedwisch Hof sind endlich acht Wochen alt geworden. Nachdem wir kurz auf Carls Wiedwisch-Hof zum Pfannkuchenfest waren und die Kinder „Treckersurfen“ durften, sind wir zum benachbarten Bauernhof gefahren und haben uns dort von vieren ein kleines Katzenbaby ausgesucht – Kater Leo mit der süßen rosa Schnute. Die Kinder nahmen ihn samt Transportkiste im Auto gleich in ihre Mitte und waren selig. Wir fragten uns, wie wohl unsere Labrador Hündin Millie reagieren würde…

Wie sehr sie sich freuen tatsächlich würde, haben wir uns nicht vorstellen können. Sie ist förmlich ausgeflippt. Sie konnte minutenlang ihr Glück nicht fassen. Und Kater Leo trotze nur so vor Selbstbewusstsein. Kaum angekommen, hüpfte er aufs Sofa und hatte fortan einen seiner Lieblingsplätze gefunden. Millie begrüßte ihn sofort freundlich und stupste ihn mütterlich mit Ihrer Schnauze an. Die beiden hatten Freundschaft geschlossen, das war gleich klar.

Leo zeigte keinerlei Angst, ganz im Gegenteil, ihr wedelnder Schwanz war doch ein tolles Jagdobjekt…

Die beiden verbrachten den Rest des Abends miteinander. Leo erkundete das Wohnzimmer und jedes Mal, wenn er irgendwo seine Krallen ausfuhr, ermahnte Millie ihn, die Möbel in Ruhe zu lassen. Mütterliche Erziehung vom ersten Moment an – klasse. Später schlief er schnurrend in meinem Arm ein. Der erste Tag war geschafft – und wir auch!

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