Kategorie-Archiv: ALPAKAS

Hurra, hurra, der Hengst ist da!

Idealerweise sollten Alpakastuten 17 Tage nach der Geburt wieder gedeckt werden, deshalb haben wir uns für Gabby und Tracy zügig zwei wunderschöne und liebe Hengste ausgesucht: Der weiße Shalimar für Gabby 

und der mittelbraune Pacino für Tracy.

Züchter Carl aus Kummerfeld hat die beiden termingerecht aufgeladen und zu unserer Wiese gebracht. Die beiden Jungs haben uns inzwischen schon mehrfach besucht, um auch wirklich sicher zu gehen, dass die beiden Damen erneut schwanger sind. Wir glauben und hoffen nun, dass es geklappt hat. Tracy hat sich beim ersten Mal ziemlich gewehrt. Pacino war hinterher ganz schön zerzaust.

Viellicht passte der erste Termin einfach nicht in ihren Biorhytmus. Beim wiederholen Besuch sah das schon ganz anders aus. Da gab es quasi eine romantische Zusammenkunft unter der Traubenkirsche Wiese – ganz familiär und Tracy war ganz zahm. Das hat dem kleinen Luigi so gut gefallen, dass er sogar ein bisschen mitgekuschelt hat.Gabby war direkt beim ersten Date von Shalimar begeistert. Die beiden haben mit Sicherheit für einen kleinen Nachwuchs mit weißen Locken gesorgt. Jetzt heißt es geduldig bis zum nächsten Sommer abwarten – was mir natürlich schwerfällt…

 

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Lustige Alpakamotive: T-Shirts und Sweatshirts für Alpakafans


Seid Ihr auch so große Alpakafans wie wir?
Seitdem wir selber zwei schöne Mutterstuten mit ihren kleinen Fohlen besitzen, können wir von den flauschigen und sanften Tieren gar nicht genug bekommen. Bei Amazon gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Kleidungsstücken mit süßen Alpakamotiven. Angefangen von T-Shirts und Sweatshirts über Taschen bis hin zu ganzen Alpakaplüschtieren in verschiedenen Größen.
Schaut es Euch an und sucht Euch Euer Lieblingsstück aus. Auch sehr gut als Geschenk geeignet!

Zu den süßen Alpakashirts geht`s hier entlang (Affiliatelink)

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Phoebe und Luigi – Best friends rocken die Wiese

Kaum eine Woche alt und schon so flink unterwegs: Unsere beiden Alpakakinder Phoebe und Luigi haben Spaß beim Wiesen-Wettrennen. Seht selbst:

Ich freue mich, dass die beiden so toll miteinander spielen. Nur den beiden Müttern wird es machmal zu bunt und sie fangen sie wieder ein.

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Das zweite Baby ist da!

Während der gesamten letzten Woche schien die Geburt von Gabbys Alpakababy unmittelbar bevorzustehen. Aber außer der sichtbaren Vorwehen und Gabbys aktivem Wegatmen derselben tat sich nichts. Am Samstag war es dann plötzlich doch soweit – allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem ich nicht damit gerechnet habe: Ich bin morgens zum Füttern in den Stall gekommen und habe die Tiere raus gelassen. Es war ziemlich kalt und regnerisch. Ich war mir sicher, dass Gabby sich bestimmt einen schöneren Tag aussuchen würde. Aber ich wollte den gesamten Stall misten und üppig mit Stroh auslegen, um ihr ein schönes Nest für die Geburt herzurichten, falls es das Cria doch drängt, bei diesem Wetter auf die Welt zu kommen. Also fuhr ich nach Wedel und holte eine Autoladung mit Stroh und Heu, denn die Vorräte waren zur Neige gegangen. Als ich nach einer Stunde wiederkam, wunderte ich mich, dass Gabby abgesondert am Ende der Weide im hohen Gras stand. Sie schaute zu mir rüber, bewegte sich aber keinen Schritt. Ich sah etwas Helles zu ihren Füßen, war mir aber nicht sicher, ob es sicht einfach einige helle Gräser waren – bis es sich bewegte. Ja, das musste der neue Nachwuchs sein. Wie spannend. Der Vater von diesem kleinen Cria ist schwarz, deshalb hatte ich mit einem dunkleren Tier gerechnet. Langsam näherte ich mich den beiden und da lag es, noch mit nassen Locken. Es musste unmittelbar zuvor geboren worden sein. Wie süß! Ich lobte Gabby und machte ein paar Bilder. Dann beeilte ich mich, den Stall herzurichten. Es war kalt und das Kleine fror offensichtlich.

Als ich, mit einem Handtuch bewaffnet, wieder zu den beiden ging, glückte dem Cria endlich ein erneuter Versuch, auf allen vier Beinen zu stehen. Tracy bemerkte es sofort. Sie gab summende Geräusche von sich und lief mit Phoebe zusammen zu den beiden, und den noch feuchten Nachwuchs zu begrüßen. Aufnahme in die Herde – toll! Im Anschluss zogen die beiden wieder von dannen. Das Alpakababy steckte die Zunge raus und suchte nach einer Milchquelle. Gabby blieb geduldig stehen. Ich beobachtete die beiden so lange, bis ich mir sicher war, das Cria hat die erste, wichtige Milch zu sich genommen. Dabei stellt es seinen kleinen Schwanz hinten auf und ich konnte endlich feststellen: es ist ein kleiner Hengst! Inzwischen haben wir ihn auf den Namen Luigi getauft. Luigi ist also genau 1 Woche nach Phoebe gegen 10.30 Uhr auf die Welt gekommen und wird hoffentlich mal ein stattlicher Hengst. Er hat fast die gleiche Farbe wie Phoebe, allerdings etwas heller und seine Nase und Ohren sind Rosa. Jetzt ist der Nachwuchs für 2017 komplett, alles lief reibungslos. Wir sind mehr als zufrieden!

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Wundervolle Ereignisse prägten dieses Wochenende

Schon am Freitag standen die Zeichen auf Sonnenschein. Vor allem weil wir uns am Abend mit unsern lieben Freunden Tini, Tina, Eric und Tim auf dem Land getroffen haben. Die Stunden rannten wie im Fluge bei ausgelassener Stimmung, gutem Wein und bestem Essen. Als wir in den frühen Morgenstunden nach Hause kamen, dachte ich noch: „Eigentlich ein perfektes Wetter um ein Fohlen zu bekommen.“ Ich schob den Gedanken müde zu Seite und ging selig ins Bett.

Am nächsten Morgen war ich, wie zu erwarten, später dran als sonst. Als ich so gegen 10.00 Uhr zu unseren beiden Stuten auf die Weide kam, traute ich meinen Augen nicht. Da saß zu Füßen von Tracy etwas, das aussah, wie ein blond gelocktes Reh. Ein paar Meter weiter lag die unversehrte Nachgeburt. Alles hatte also reibungslos geklappt. Ich näherte mich vorsichtig.Tracy wirkte so stolz – Wahnsinn! Dann stand das kleine Cria – mit noch feuchtem Fell mit wackeligen Beinen auf.

Es trank prompt. Gabby schaute interessiert zu. Ein schöner, stiller Moment. Beide Stuten haben gut gefrühstückt und das kleine Fohlen hat seine ersten Schritte gemacht. Inzwischen traf auch der Rest der Familie ein.

Wir waren allesamt begeistert und glücklich. Was für ein Geschenk!

Und am Sonntag wartete schon die nächste Überraschung auf uns…Dazu später mehr

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Neue Heimat

Gabby_2905

Inzwischen haben sich  unsere beiden Alpakadamen ganz gut eingelebt. Sie sind natürlich die Attraktion der Nachbarschaft.

Gabby-und-Tracy-Ankunft-e1493577644292-624x832Ich hatte zum Monatsbeginn eine Bank vor den Zaun gestellt, damit die Besucher sich hier eine kleine Auszeit nehmen können – über Nacht war plötzlich eine weiter Bank da. Offenbar haben die Nachbarn eine sie dazu gestellt. Echt lustig – und ein sicheres Zeichen dafür, dass sich scheinbar alle über die beiden Tiere freuen und hier gern eine kleine Pause einlegen.
Gabby und Tracy _2900
Im Stall ist es verhältnismäßig warm und vor allem winddicht, aber Gabby und Tracy sind lieber draußen in der Nähe des Zaunes. So nackig sind sie jetzt auch nicht mehr. In den ersten Tag hat Gabby Tracys Nähe gesucht und wurde oftmals weggetreten oder leicht angespuckt. Inzwischen sind sie näher zusammengerückt. Ich würde mal sagen, Tracy ist jetzt “Herdenchefin”.nicht füttern_2920

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Schön der Reihe nach…

So, jetzt erzähle ich Euch von unserem abenteuerlichen Alpaka-Transfertag – eine anschauliche Bildergeschichte:

1 sammeln honeyfarm.de


Ein schönes Bild, wie alle Alpaka-Ladies auf den Hof kommen – aber nur zwei werden gebraucht: Gabby und Tracy. Sie sollen heute vor dem Transfer zu uns, noch geschoren werden. Die anderen sind erst im Laufe der Woche an der Reihe.2 Gabby wartet auf Friseur_honeyfarm.de

Gabby wartet darauf, dass sie zum Friseur kommt – das aber wird auch höchste Zeit 🙂 Doch Tracy ist noch vor ihr dran.3 Gabby will kneifen _honeyfarm.de

Inzwischen hat Gabby es sich anders überlegt. Bei dem ängstlichen Quietschen von Tracy möchte sie sich doch lieber unsichtbar machen oder in einem Erdloch verschwinden.4 schur honeyfarm.de

Gabby rührt sich nicht – sie macht während der Schur auf „toten Mann“. Ihre Wolle wird direkt in den Sack gestopft.5 Zaungäste_honeyfarm.de

Die Halbstarken Theo und Brian schauen interessiert zu. Sie brauchen in diesem Jahr noch nicht unters Messer.6 Gabby Haarschnitt_honeyfarm.de1

Gabby bekommt noch eine schicke Kopffrisur, damit sie wieder einen klaren Durchblick hat und natürlich hübsch aussieht. Dann ist sie auch schon fertig.7 erstes Vlies_honeyfarm.de8

Gabby und Tracy haben und fast 5 Säcke Wolle geschenkt. Ich freue mich.8 nach der Schur_honeyfarm.de

Direkt nach der Schur ist Tracy ganz schön sauer. Sie hat währenddessen um sich gespuckt, deshalb hat sie auch so eine grüne Schnauze. Vor lauter Ärger macht sie nun demonstrativ eine Schippe: „Das war aber auch ein „Sautag“ bis jetzt – Wurmkur und Impfung gab es auch schon“.9 Transport_honeyfarm.de

Jetzt ist auch Gabby geschoren und die beiden „nackigen“ Damen sind direkt brav auf den Hänger gegangen. Jetzt geht’s endlich los.10 aussteigen honeyfarm.de

 

Der Ausstieg aus dem Transporter klappte hervorragend. Die Neugier lockte sie heraus – mit gereckten Hälsen ließen sich die beiden Damen von Lola und Romy zur Weide führen.11 endlich da honeyfarm.de

Ziel erreicht. Endlich sind Gabby und Tracy zu Hause.13 wo sind wir_ honeyfarm.de

Zunächst scheinen sie sich zu fragen: “ Wo sind wir denn hier gelandet?“…14 angekommen _honeyfarm.de

…aber dann beschließen sie zu fressen und die Welt ist in Ordnung. Was für ein aufregender Tag für alle!
Lieben Dank auch an dieser Stelle an Julia, die unsere Anruft dokumentiert hat.

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Der Grund für alles

Häufig werde ich gefragt, warum ich mich/wir uns für das Zusammenleben mit all den Tieren entschieden habe, schließlich machen sie auch Arbeit.
Ich kann Euch das ganz genau beantworten:Bienen_3166

Für die Bienen habe ich mich aus Dankbarkeit und Umweltliebe entschieden. Ich habe zwei gesunde Kinder, einen tollen Ehemann und führe, global betrachtet, ein unbeschwertes Leben. Deshalb wollte ich etwas zurückgeben. Das Schöne am Imkern ist, die Bienen geben ihrerseits eine Menge an mich bzw. an uns alle zurück. Überhaupt sind alle Insekten unglaublich wichtig für ein ausgeglichenes Ökosystem. Die Bienen und mich eint, nur bei schönem Wetter draußen arbeiten zu „wollen“. Ihre Lebensweise ist komplex und lernenswert. Ich bin froh, sie für mich entdeckt zu haben – Imkern ist eine Lebensbereicherung.Nanni_1076

Hühner haben mich schon lange fasziniert. Sie sind bei genauem Betrachten wunderschön, jede von Ihnen hat ihren eigenen Charakter. Sie machen kaum Arbeit und schenken uns fast jeden Tag ein Ei – einfach so. Es ist eine Schande, wie die Menschheit in den letzten 50 Jahren dieses Tier ausbeutet und behandelt. Ich wollte damit nichts mehr zu tun haben und nur noch Eier von wirklich glücklichen Hühnern essen. Bio allein reicht bei Eiern heutzutage leider nicht mehr. Jetzt leben wir in fröhlicher Gemeinschaft und ich kann mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Sie so durch den Garten stolzieren zu sehen, ist immer wieder schön, die bringen Farbe und Leben in den Garten.Millie_2006

Die Kinder und mein Mann haben sich einen Hund gewünscht. Ich ließ mich gerne „überreden“. Millie ist unser Spielkamerad, Seelentröster, Wachhund und Hühnerschutz in einem. Sie hält mich fit, gesund und ausgeglichen, besonders, weil sie der Grund ist, nun auch bei schlechtem Wetter vor die Tür zu gehen. Nach solchen Schlecht-Wetter-Spaziergängen mit hochgeklapptem Kragen weiß ich spätestens, dass ich ein glücklicher Mensch bin, ein warmes, behütetes Heim zu haben. Sie macht uns alle glücklich. Ich liebe Millie.Alpakas_2856

Die Alpakas sind ein Herzenswunsch gewesen. Ich stricke gern und liebe weiche Wolle und dachte, die könnte ich doch auch „selbst herstellen“. Ich hätte mich auch mit der Cashmere-Ziege anfreunden können, aber die kommt mit dem hiesigen Klima nicht zurecht. Also entschieden wir uns als Familie für die exotisch anmutenden Andenbewohner. Sie sind gutmütig, gut händelbar, nicht laut, quasi stubenrein, sensibel und sehen mit ihren großen Augen und der dichten Wolle puschelig aus. Kurzum, die passen einfach zu uns.Lasse_2452

Unser Kater Lasse hat einen festen Platz in unserem Herzen. Wir werden in absehbarer Zeit ein neues Kätzchen ins Haus holen. Das wird dann sicher den Garten wieder mäusefrei halten und Millie ein neuer Schmusefreund und Kindersatz sein.Shyra 2017_2813

Unser Pferd Shyra ist nun schon 27 Jahre alt. Sie ist die Dame in unserer Familie, die bis heute einen Dickkopf hat. Inzwischen lebt sie – mit einer ebenfalls betagten Stutenfreundin – auf einem Renterhof und erfreut bis heute sich bester Gesundheit. Das liegt auch an der liebevollen Betreuung, die sie dort genießt. Mit Shyra habe ich gern jede freie Minute verbracht und bin bis heute in ihrer Gesellschaft und überhaupt auf einem Reiterhof blitzerholt. Ich freue mich, dass sie so ein langes, gutes Leben hat.
Ihr seht, unsere Haustiere sind für uns Nutztiere und Freunde – eine Bereicherung unseres Lebens. Arbeit machen sie nicht. Für sie zu sorgen ist Freizeitbeschäftigung, die glücklich macht.

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Ein Heim für die Alpakas

Weidehütte fertig

Pünktlich am frühen Morgen ging es es heute los – die Weidehütte für die Kameliden wurde aufgebaut. Wir haben uns dafür einen Platz in der Nähe des Tores mit möglichst ebenem Boden und leichtem Gefälle ausgesucht.Weidehütte 1

Wir hatten Glück, es hat entgegen der Wettervorhersage nicht geregnet. Nach nur fünf  Stunden war das Dach drauf und der Offenstall quasi fertig.Weidehütte 2

Wir haben eine Klöntür einbauen lassen, um bei Bedarf die Tiere im Stall behalten zu können. Beim Ausrichten haben wir außerdem darauf geachtet, dass in der Regel kein Wind in den Stall bläst, so dass die Tiere keinen Zug bekommen.

Weidehütte 3
Das Wasserfass ist mit ca. 150 l Wasser gefüllt, in den nächsten Tagen geben wir noch mehr Wasser dazu – falls doch noch der Sommer kommt. Außerdem werden wir in den nächsten Tagen eine Regenrinne mit Auffang-/Tränkebecken an den Stall schrauben, das spart ein wenig die Mühe des stetigen Auffüllens. Heu steht sowohl im Stall (Heunetz) als auch in der Heuraufe zur Verfügung. Die Tiere können also morgen ihre neue Weide beziehen – alles ist soweit vorbereitet. Ich bin aufgeregt.

 

 

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