Ein neues Eigenheim für die Hennen

Das größte Geschenk haben die Hühner in diesem Jahr zu Weihnachten bekommen: Ein nagelneues, isoliertes Hühnerhaus. Das alte Haus brach schon fast auseinander, sicher auch, weil wir es regelmäßig versetzt haben. Es zog und das Material war kaum dicker als Pappe. Bisher hatten wir Glück, die letzten Winter waren mild, aber jetzt sollte etwas Solides daher. Ich habe mich mehrere Tage durch die Hühnerhaus-Shopping-Angebote gearbeitet. Schnell war klar, was mir gefiel war nicht bezahlbar und irgendwie immer noch ein Kompromiss. Da dachte ich mir, es kann doch nicht so schwer sein, so etwas selbst zu bauen. Wir machten eine Zeichnung und los ging’s. Wir haben das Haus  an drei Wochenenden für unsere geflügelten Damen zusammengezimmert. Hier seht Ihr unser Prachtstück noch vor dem grünen Endanstrich:Hühnerstall Eigenbau 5849

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Hühnerstall Eigenbau_5875Das Haust steht auf Rollen, durch die hintere große “Menschentür” kann ich bequem in den Stall hinein kommen zum Ausmisten und Füttern.

Hühnerstall Eigenbau_5851Rechts befinden sich die Legenester, darüber das Kotbrett und die Hühnerstangen.

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Auf der linken Seite haben wir die Futterstelle, die aufgehängte Tränke und die Beleuchtung.

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Über einen Flaschenzug lässt sich bequem die kleine Hühnerklappe öffnen und schließen. Von links nach rechts haben wie eine nicht zu steile Hühnerleiter gebaut. Sie wurde nach anfänglicher Skepsis gut angenommen.

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Das Haus hat keine Fenster, dafür aber eine Doppelstegplatte als Dach, so ist es hier immer freundlich hell.  Die Hühner fühlen sich hier sauwohl. Positive Effekte für uns, das Wasser friert nicht so schnell ein, fremde Tiere haben keinen Zugang zum Futter, die Eier werden in den Legenestern kaum beschmutzt und das mit Zeitungspapier belegte Kotbrett ist in Nu abgeräumt. Eine saubere Sache!  Für uns steht fest, dieses Haus lässt keine Wünsche offen.

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Am Ende haben wir noch Griffe angebracht, so lässt es sich praktisch über den Rasen schieben. Und natürlich gilt, bei schönem Wetter gehört den Damen der gesamte Garten!

 

 

 

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3 Comments

  • Wirklich sehr schön geworden und ich muss sagen, dass man dadurch wirklich sehr viel Geld sparen kann. Außerdem kann man selbst bestimmen, wie der Stall von Innen her eingerichtet bzw. ausgestattet werden soll. Das mit dem Flaschenzug gefällt mir, danke für die Inspiration, das werden wir bei unseren Glucken auch so umsetzen. 😉

    Hat der Stall eigentlich Räder verbaut oder habt ihr vor ihn feststehend am Platz zu lassen?

    Viele Grüße und super Arbeit!

    LG Florian

    • Hallo Florian,

      der Stall hat Räder. Wir verschieben ihn regelmäßig. Wir haben allerdings harte Rollen drunter geschraubt, die in alles Richtungen beweglich sind. Besser sind vielleicht breitere Schubkarrenräder, unsere kleineren verhaken sich gern im Rasen, man braucht dann ziemlich viel Kraft, um den Stall in Bewegung zu setzen. Aber hinterher ist man immer schlauer 🙂 Liebe Grüße
      Anke

  • Hallo Nico,

    ich habe leider keine Anleitung. Wir haben den Stall “frei nach Schnauze” gebaut. Allerdings bin ich von der größten transparenten Dachplatte, die es im Baumarkt gab, ausgegangen. Ich habe von dort ausgehend einige Zentimeter Dachüberstand berechnet und entsprechend mir die Spanplatten zuschneiden lassen. Mein Dachüberstand war zu geizig berechnet. Also lieber großzügiger sein. Eine Spanplatte braucht weniger Höhe, um ein Gefälle wegen des Regenwassers zu haben. Wir haben versucht, möglicht große Einzelteile zu verwenden, um nicht so viele Ritzen wegen der Milben zu produzieren. Ich habe mir eine ungefähre Skizze gemacht, um am Ende kein Element und die Maße nicht zu vergessen. Aber die Skizze habe ich leider nicht mehr. Innen haben wir alubeschichtete Platten gegen die Spanwände geschraubt und in die Ecken Holzwinkel, damit es nicht zieht. Die Ritzen waren nämlich nicht ganz dicht. Eine Tür und den Hühnerausgang habe ich einfach auf die Spanplatten gezeichnet und dann ausgesägt. An die Tür muss später noch eine Windleiste von Außen, weil es ansonsten auch hier durch die Sägeritzen zieht. Weil wir ein transparentes Dachmaterial gewählt haben, brauchten wir keine Fenster einbauen.
    Insgesamt ist der Stall ganz schön schwer geworden. Wir haben zu kleine Räder drunter geschraubt. Deshalb mein Tipp: Das Gewicht auf mehrere große Räder, die in sich beweglich sind, verteilen.

    Liebe Grüße
    Anke

    Am 14.02.18, 08:23 schrieb “Anke von Heintze” unter :

    Hej, Hab mit erfreuen dein blog gesehen und wollte fragen ob due mir den bauplan für den stall schicken könntest?
    Liebe Grüße
    Nico

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