Leicht und knusprig – Karottenbrot mit Dinkel

Ganz einfach – Karottenbrot nach dem Plötz-Prinzip

Ich liebe es, Brot zu backen – naja, eigentlich liebe ich es noch mehr, wenn der Duft nach frisch gebackenem Brot verlockend durchs Haus zieht. Das erinnert mich daran, wie schön es in der Bäckerei meiner Großeltern war, bei denen ich jede Ferien verbracht habe. Der Duft von frisch gebackenem Brot bedeutet für mich Geborgenheit und Heimat. Deshalb backe ich mit Liebe – besonders gerne für meine Familie.

Mein Sohn hat ein neues Lieblingsbrot – ein Karottenbrot. Und weil es gerade jetzt vor Ostern noch mal so gut schmeckt, hier das Rezept für Euch.

Ich habe es nach dem Plötz-Prinzip (mehr dazu unter www.ploetzblog.de) gebacken. D.h. Die Zutaten nach Baukastensystem werden kurz vermischt, der Teig reift ca. 24 Stunden , wird dann geformt, geht eine weitere Stunde und wird dann abgebacken. Ich mag dieses Prinzip, weil es so wunderbar in meinen Arbeitsalltag passt. Ich mische die Zutaten schnell zusammen, und brauch am nächsten Tag einfach nur noch backen. Alle paar Stunden, wenn ich sowieso mal in der Küche bin, ziehe ich den Teig und ansonsten habe ich keine Arbeit damit. Inzwischen steht bei uns eigentlich stets eine Brotteigmischung in der Küche. Das Brot schmeckt so leicht und lecker, dass es immer schnell alle ist.

Zutaten für ein Brot von ca. 1 kg

200 g grob geraspelte Karotten * 340 g Bio-Weizenmehl 550 * 150 g Dinkelmehl 630 * 320 g lauwarmes Wasser * 12 g Salz * 1 g Frischhefe

Zubereitung

  1. Die geraspelten Karotten in einer großen Schüssel mit dem Mehl vermischen. Etwas von dem Wasser abnehmen und in einer kleinen Schale die Hefe darin auflösen.
  2. Wasser, Salz, und Hefewasser mit in die Schüssel geben und alles mit den Händen gut vermischen. Den Teig mit einem nassfeuchten Tuch abdecken und für ca. 24 Stunden zur Seite stellen. In der Zwischenzeit ca. 2-3 mal den Teig in der Schüssel einmal rundherum mit nassen Händen dehnen und ziehen. Gegebenenfalls das Tuch zum Bedecken wieder anfeuchten.
  3. eine Stunde vor dem Backen den Teig formen. Den Teig in einem bemehlten Gärkorb oder schon direkt in der gefetteten Kastenform eine weitere Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Eine Schüssel Wasser unten auf den Boden des Ofens stellen, dann bekommt das Brot eine schöne Kruste.
  4. Das Brot aus dem Gärkorb in einen Topf oder eine andere Form geben, in den heißen Ofen stellen und den Ofen auf ca. 220 – 230 Grad runterstellen. Das Brot ca. 45 Minuten bei dieser Temperatur auf mittlerer oder unterer Schiene backen. Zum Ende der Garzeit ab und zu nach dem Brot sehen, damit es nicht zu dunkel wird, ansonsten den Ofen noch etwas herunterschalten und die Backzeit entsprechend verlängern.
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