Der Grund für alles

Häufig werde ich gefragt, warum ich mich/wir uns für das Zusammenleben mit all den Tieren entschieden habe, schließlich machen sie auch Arbeit.
Ich kann Euch das ganz genau beantworten:Bienen_3166

Für die Bienen habe ich mich aus Dankbarkeit und Umweltliebe entschieden. Ich habe zwei gesunde Kinder, einen tollen Ehemann und führe, global betrachtet, ein unbeschwertes Leben. Deshalb wollte ich etwas zurückgeben. Das Schöne am Imkern ist, die Bienen geben ihrerseits eine Menge an mich bzw. an uns alle zurück. Überhaupt sind alle Insekten unglaublich wichtig für ein ausgeglichenes Ökosystem. Die Bienen und mich eint, nur bei schönem Wetter draußen arbeiten zu „wollen“. Ihre Lebensweise ist komplex und lernenswert. Ich bin froh, sie für mich entdeckt zu haben – Imkern ist eine Lebensbereicherung.Nanni_1076

Hühner haben mich schon lange fasziniert. Sie sind bei genauem Betrachten wunderschön, jede von Ihnen hat ihren eigenen Charakter. Sie machen kaum Arbeit und schenken uns fast jeden Tag ein Ei – einfach so. Es ist eine Schande, wie die Menschheit in den letzten 50 Jahren dieses Tier ausbeutet und behandelt. Ich wollte damit nichts mehr zu tun haben und nur noch Eier von wirklich glücklichen Hühnern essen. Bio allein reicht bei Eiern heutzutage leider nicht mehr. Jetzt leben wir in fröhlicher Gemeinschaft und ich kann mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Sie so durch den Garten stolzieren zu sehen, ist immer wieder schön, die bringen Farbe und Leben in den Garten.Millie_2006

Die Kinder und mein Mann haben sich einen Hund gewünscht. Ich ließ mich gerne „überreden“. Millie ist unser Spielkamerad, Seelentröster, Wachhund und Hühnerschutz in einem. Sie hält mich fit, gesund und ausgeglichen, besonders, weil sie der Grund ist, nun auch bei schlechtem Wetter vor die Tür zu gehen. Nach solchen Schlecht-Wetter-Spaziergängen mit hochgeklapptem Kragen weiß ich spätestens, dass ich ein glücklicher Mensch bin, ein warmes, behütetes Heim zu haben. Sie macht uns alle glücklich. Ich liebe Millie.Alpakas_2856

Die Alpakas sind ein Herzenswunsch gewesen. Ich stricke gern und liebe weiche Wolle und dachte, die könnte ich doch auch „selbst herstellen“. Ich hätte mich auch mit der Cashmere-Ziege anfreunden können, aber die kommt mit dem hiesigen Klima nicht zurecht. Also entschieden wir uns als Familie für die exotisch anmutenden Andenbewohner. Sie sind gutmütig, gut händelbar, nicht laut, quasi stubenrein, sensibel und sehen mit ihren großen Augen und der dichten Wolle puschelig aus. Kurzum, die passen einfach zu uns.Lasse_2452

Unser Kater Lasse hat einen festen Platz in unserem Herzen. Wir werden in absehbarer Zeit ein neues Kätzchen ins Haus holen. Das wird dann sicher den Garten wieder mäusefrei halten und Millie ein neuer Schmusefreund und Kindersatz sein.Shyra 2017_2813

Unser Pferd Shyra ist nun schon 27 Jahre alt. Sie ist die Dame in unserer Familie, die bis heute einen Dickkopf hat. Inzwischen lebt sie – mit einer ebenfalls betagten Stutenfreundin – auf einem Renterhof und erfreut bis heute sich bester Gesundheit. Das liegt auch an der liebevollen Betreuung, die sie dort genießt. Mit Shyra habe ich gern jede freie Minute verbracht und bin bis heute in ihrer Gesellschaft und überhaupt auf einem Reiterhof blitzerholt. Ich freue mich, dass sie so ein langes, gutes Leben hat.
Ihr seht, unsere Haustiere sind für uns Nutztiere und Freunde – eine Bereicherung unseres Lebens. Arbeit machen sie nicht. Für sie zu sorgen ist Freizeitbeschäftigung, die glücklich macht.

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Ein Heim für die Alpakas

Weidehütte fertig

Pünktlich am frühen Morgen ging es es heute los – die Weidehütte für die Kameliden wurde aufgebaut. Wir haben uns dafür einen Platz in der Nähe des Tores mit möglichst ebenem Boden und leichtem Gefälle ausgesucht.Weidehütte 1

Wir hatten Glück, es hat entgegen der Wettervorhersage nicht geregnet. Nach nur fünf  Stunden war das Dach drauf und der Offenstall quasi fertig.Weidehütte 2

Wir haben eine Klöntür einbauen lassen, um bei Bedarf die Tiere im Stall behalten zu können. Beim Ausrichten haben wir außerdem darauf geachtet, dass in der Regel kein Wind in den Stall bläst, so dass die Tiere keinen Zug bekommen.

Weidehütte 3
Das Wasserfass ist mit ca. 150 l Wasser gefüllt, in den nächsten Tagen geben wir noch mehr Wasser dazu – falls doch noch der Sommer kommt. Außerdem werden wir in den nächsten Tagen eine Regenrinne mit Auffang-/Tränkebecken an den Stall schrauben, das spart ein wenig die Mühe des stetigen Auffüllens. Heu steht sowohl im Stall (Heunetz) als auch in der Heuraufe zur Verfügung. Die Tiere können also morgen ihre neue Weide beziehen – alles ist soweit vorbereitet. Ich bin aufgeregt.

 

 

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Der Countdown läuft…

Alpakaweide_2682

Das wird sie: die Alpakaweide. Nur noch zwei mal schlafen, dann kommen unsere neuen Haustiere auf die Wiese. Der Zaun steht, Futterraufe und Wassertank ebenso, auch die Weidetore samt Stabilisationsrädern sind einsatzbereit. Morgen wird der Offenstall aufgebaut. Allmählich bin ich wirklich aufgeregt. Ich werde weiter berichten…

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Gesünder leben dank Katze, Hund und Co

Hund Millie April2017_bilderschaft

Die Gesellschaft von Tieren tut uns gut. Erst kürzlich habe ich das Buch von Danilea Ben Said zum Anlass genommen, Euch zu erzählen, warum Tiere uns glücklich machen. Heute verrate ich Euch noch mehr – Sie machen uns tatsächlich auch gesund.
Hunde Bei Wind und Wetter runter vom Sofa, rein in den Anorak und raus an die frische Luft. Das machen Hunde- und auch Pferdebesitzer gern und trainieren damit ihre Abwehrkräfte. Die regelmäßigen Spaziergänge senken den Blutdruck und die Cholesterinwerte. Außerdem sind Hundebesitzer laut einer Studie grundsätzlich aktiver und sportlicher. Das freut unser Herz und auch die Krankenkasse.
Hunde unterstützen Blinde, Diabetiker und erschnüffeln Krebszellen noch bevor wir oft wissen, das wir krank sind.Katze_6081

Katzen Was gibt es Schöneres, als eine weiche, schnurrende Katze auf dem Schoß zu haben? Tatsächlich soll das Schnurren nicht nur bei Knochenbrüchen zur schnelleren Heilung verhelfen, sondern auch mit seiner Frequenz von 25 bis 50 Hertz beruhigend auf uns wirken und Schlafstörungen mildern. Katzenbesitzer wissen das natürlich längst.
Seht Ihr Euch auch so gerne Katzenbilder an? Wenn wir einer Katze oder auch einem Hund in die Augen schauen, bilden wir das „Kuschelhormon“ Qxytocin. Dieses Hormon sorgt für ein Gefühl von Verbundenheit und Treue. Wir fühlen uns wohl und aufgehoben. Menschen, die Haustiere mit Knopfaugen haben, werden deshalb häufig nach schweren Krankheiten schneller wieder gesund.Aquarium_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.deFische Auf ein Aquarium blickend, kann man schon mal die Zeit vergessen. Wenn wir das Treiben im Wasser beobachten reduziert das unseren Blutdruck und die Herzfrequenz – und wir sind herrlich entspannt. Ich habe das in unserer Kinderarzt-Praxis beobachten können. Unsere Kinder waren begeistert von den leuchtend bunten Fischen und sind sicherlich gelassener in die Behandlung gegangen. (Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio)
Allgemein ist erwiesen, dass Patienten mit Tieren nach operativen eingriffen wie z. B. Gelenk-oder Knochen-OPs weniger Schmerzmittel brauchen – man vermutet, dass sie aufgrund der tierischen Gesellschaft mehr Endorphine ausschütten.

Enno und Funny 4075

Kinder, die in frühen Jahren regelmäßig mit Tieren in Kontakt kommen, besser noch, mit ihnen leben, haben weniger Allergien.
Tiere halten uns in Bewegung und machen uns fit.
Haustiere helfen bei Trauerbewältigung und trösten uns und unsere Kinder auch in kleineren Krisensituationen im Alltag.
Tiere leisten uns Gesellschaft und schützen vor Einsamkeit. Manchmal verhelfen sie uns sogar (auf der Hundewiese?) zu einem neuen Partner.Lasse Millie_4731

Ich kann mir ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Ich liebe ihre Fähigkeiten und bin dankbar von ihnen lernen und profitieren zu dürfen. Wir sollten sie mit Respekt behandeln.

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Gute Nachrichten vom „Eiermann“

Speedy Bioeier bilderschaft_2017Der Verbraucher hat die Macht! Die Nachfrage nach Bio-Eiern wird immer größer. Laut ökolandbau.de erreichte die Bioeierproduktion im Jahr 2016 einen Anteil von 10,1 Prozent an der Gesamt-Eiererzeugung in Betrieben mit mehr als 3.000 Legehennen. Kleinere Betriebe werden in der Zählung nicht erfasst, also kann man hoffen, dass die Nachfrage noch höher ist – und das Beste daran: sie wächst!

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Aus meiner Sicht, sollte es viel mehr private Hühnerbesitzer geben, die kleine Gruppen verschiedener Rassen halten. Das wäre gut für die Gesundheit der Tiere, die Artenvielfalt und ich bin fest davon überzeugt, dass es Tieren in kleineren Gruppen – mit Hahn und liebevollen Besitzern am besten geht. Dafür bräuchte es natürlich eine nachbarschaftliche Toleranz gegenüber den männlichen Tieren. Aber der Kundenwunsch nach einer Optimierung der Haltungsbedingungen für ist ja schon mal ein Anfang.

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Einfache Mandel-Apfelmustorte

Mandel-Apfelmus-Torte OdenwaldJetzt ist nicht gerade Hochsaison für frische deutsche Äpfel, deshalb müssen wir aber nicht auf eine leckere Apfeltorte verzichten. Ich habe hier ein leichtes Rezept mit Apfelmus aus dem Glas für Euch. Vorsicht beim Einschichten! Die Böden nur leicht andrücken, sonst quitscht die Apfel-Sahne-Mischung heraus – die weckt in mir übrigens Kindheitserinnerungen 🙂

Mandel-Apfelmus-Torte

Zutaten für 12 Stücke:

Für den Rührteig 250 g weiche Butter * 175 g Zucker * 1 Päckchen Vanillezucker * 4 Eier * 375 g Mehl * 2 gestrichene TL Backpulver * 2–3 EL Milch * 100 g Mandelblättchen * 1 EL gesüßte Kondensmilch

Füllung 500 g Schlagsahne * 2 Päckchen Gelatine-Fix * 1 Glas à 370 g  Caramel-Aufstrich (z. B. Bonne Maman) * 1 Glas (à 720 g)  Apfelmus (z. B. Odenwald)

Zubereitung

  1. Butter cremig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Milch zügig unterrühren.
  2. Boden einer Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Ein Viertel des Teiges hineingeben und glatt verstreichen (das geht am besten, wenn Sie den Teig in einen Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle füllen und spiralförmig auf den Boden spritzen und dann verstreichen). Mandelblättchen und Kondensmilch mit der Hand verkneten. Ein Viertel davon auf dem Teig verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas: Stufe 2–3, Umluft: 160 Grad) ca. 20–25 Minuten backen. Boden aus der Form lösen. Auf diese Weise 3 weitere Böden backen. Böden auskühlen lassen.
  3. Schlagsahne steif schlagen, dabei Gelatine-Fix einrieseln lassen. Caramel-Aufstrich unterrühren. 5 Minuten kühl stellen.
  4. Drei Böden mit dem Apfelmus bestreichen. Caramel-Sahne in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und spiralförmig darauf spritzen. Bestrichene Böden übereinandersetzen und den letzten Boden (mit Mandelschicht nach oben zeigend) daraufsetzen. Torte 30 Minuten kühl stellen. Mit einem großen scharfen Messer in Stücke schneiden.

    Foto: Odenwald

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Es ist noch viel zu tun – aber die Vorfreude ist riesig

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Was für ein traumhaftes Wochenende! Wir haben bei bestem Wetter den Zaun auf unserer neuen Alpakawiese gebaut und schon das erste Weidetor aufgestellt. Tränke und Futterraufe sind auch schon da. Allmählich nimmt das Zuhause für unseren tierischen Familienzuwachs Formen an. Alles klappt wie am Schnürchen.Alpaka_ bilderschaft_0821

Wir haben uns für zwei erfahrene Alpakastuten vom Hof Wiedwisch entschieden, die ungefähr in Juni ihre Fohlen (Crias) bekommen werden. Ich kann es kaum abwarten. Heute sind wir zu Carl (http://hof-wiedwisch.de) gefahren, um die Details des Abholtages zu besprechen.Alpakas auf der Weide _2792

Es ist außerdem der Schertag. Die Damen werden also mit Kurzhaarschnitt bei uns einziehen. Ist ja auch wichtig, damit es ihnen im Sommer nicht zu heiß wird.  Nur noch der Stall fehlt – der wird Ende des Monats gebaut – unmittelbar bevor wir die beiden Stuten Gabby und Tracy zu uns holen.Alpakas auf der Weide bilderschaft_0828

Ich bin fröhlich aufgeregt und kann im Moment eigentlich nur einschlafen, weil ich vor lauter körperlicher Arbeit abends total erschöpft bin 🙂

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Glück ist tierisch leicht – Was wir von Tieren lernen können Rezension

Glück ist tierisch leicht cover

„Manchmal brauchen wir einfach die Stille der Natur und der Tiere, um uns von den Menschen zu erholen.“ Daniela Ben Said bringt es auf den Punkt. Doch Tiere können viel mehr sein, also nur ein Ruhepol. Die Autorin zeigt uns in „Glück ist tierisch leicht“, welche bewundernswerten Strategien und Eigenheiten verschiedene Tiere haben, und dass es sich lohnt, sie sich damit zum Vorbild zu nehmen. Wir können von ihnen lernen, unser eigenes Leben besser zu meistern und auch zu bereichern.Glück ist tierisch leicht 2

Daniela Ben Said hat ein kleines, liebevolles Buch mit vielen Weisheiten, amüsanten Kurzgeschichten und anschaulichen Tierportraits geschrieben. Eine schöne Geschenkidee für Menschen, die uns am Herzen liegen. Mich hat die Lektüre dieses Buches jedenfalls glücklich gemacht und ich werde mir die Strategien der Tiere – z. B. das Durchhaltevermögen der Katze oder das Selbstvertrauen des Bussards – zum Vorbild nehmen.Glück ist tierisch leicht 1

Und Daniela Ben Said gibt uns außerdem den Schlüssel zum Glück mit auf den Weg: „Glücklich wird der Mensch nur, wenn er respektvoll mit dem Leben umgeht. Wenn wir aufeinander zugehen und Zeit miteinander verbringen, wird unser Herz die Stimmen hören und die Sprachen verstehen. Das gilt für Tiere und alle Menschen.“
Coppenrath, 12.99 Euro

Hier könnt Ihr das Buch gleich bestellen und verschenken:

 

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