Schlagwort-Archiv: Frühling

Der Mai im Rückblick

Anfang des Monats war es viel zu kalt. Die Alpakas taten mir wirklich leid – so frisch geschoren haben unsere beiden Damen so manchen Tag und auch in der Nacht ganz schön gefroren. Auch die Bienen konnten nur an manchen Tagen ausfliegen – entweder es hat geregnet oder die Temperatur war zu niedrig. Zum Glück hielten sich die Blüten ganz gut, immerhin gab es keinen Starkregen. Mille hat das alles nicht gestört. Sie geht bei jedem Wetter raus. Genauso wie die Hühner. Die stellen sich bei schlechtem allerdings gerne unter – am liebsten direkt vor unserer Terrassentür. Meistens picken sie dann ans Fenster und bitten um Einlass, den sie natürlich nicht bekommen. Alles hat Grenzen 🙂

Insgesamt bin ich mit dem Monat ganz versöhnt – hat er sich doch am Ende noch ganz freundlich gezeigt. Hier einige Impressionen für Euch  – ausschließlich von den schönen Tagen, an denen alles die Wärme genossen haben.

 

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Erster Tag an der frischen Luft – und alle sagen „Hallo“

Erster Tag an der frischen Luft

Es ist so schön warm draußen, dass die Küken den ersten Tag die Sonne genießen dürfen. Zur Sicherheit habe ich die Wärmeplatte raus gestellt – falls es doch frisch wird.Erster Tag

Aber die Kleinen denken gar nicht daran, sich darunter zu stellen. Vielmehr begrüßen sie wuselnd die neugierigen Mitbewohner unseres Gartens.

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Wertvolle Bestäubung

Biene Apfelbaum Bilderschaft_9940Die Bienen bestäuben unseren Apfelbaum – den Finkenwerder Herbstprinz. Mit Ihrer Bestäubungsleistung, die für ein vielfaches der Ernteerträge sorgt, sind die Bienen eines unserer wichtigsten Nutztiere. Sie stehen damit an dritter Stelle – noch vor dem Huhn. Laut Bundesministerium für Umwelt beträgt allein in Deutschland der volkswirtschaftliche Nutzen durch Bienen und ihr Bestäuben rund zwei Milliarden Euro pro Jahr. Um so mehr ein Grund sich um diese fleissigen Wesen zu kümmern und leider auch zu sorgen. Ich kann deshalb nur an jeden einzelnen appellieren, in seinem Garten auf Insektengifte zu verzichten. Die Natur (im Einklang mit den Bienen) schenkt uns weit mehr, als Käfer und andere Krabbeltiere uns vermeintlich nehmen. Manchmal befällt mich das Bedürfnis, die puscheligen Bienchen zu umarmen, so wie ich es mit unseren anderen Haustieren mache, aber das geht ja leider nicht. Doch im Geiste bedanke ich mich bei jeder einzelnen, die mir über den Weg summt, weil sie und ihre Völker für uns alle sorgen. Mehr dazu unter: http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Bienen.html 

Biene im Flug_Bilderschaft_9949

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Spargel mit Holunderblüten-Buttersauce und Salzkartoffeln

 

IMG_3536Für das exklusive Muttertagsessen. Leckerer Spargel mit einer besonderen Beigabe: Holunderblüten-Buttersauce. Die Holunderblüten geben der Sauce ein feines, süßliches Aroma. Der absolute Genuss, den man mit frischen Blüten nur in diesen Tagen erleben kann. Hier das Rezept:

Spargel mit Holunderblüten- Buttersauce und Salzkartoffeln

Zutaten für 4 Personen, Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

1 Schalotte * 170 g eiskalte Butter in Flöckchen * 125 ml trockener Weißwein * 80 ml Gemüsefond * 2 EL Holunderblütensirup * 2 EL weißer Balsamicoessig * 100 g Sahne *
800 g Kartoffeln * Salz * 2 kg weißer Spargel * 1/2 unbehandelte Zitrone in Scheiben  * Zucker * Cayennepfeffer * 500 g Schinken nach Geschmack * 23 frische Holunderblüten

Zubereitung

  1. Für die Sauce die Schalotte schälen, fein hacken und in 10 g Butter glasig dünsten. Mit Wein, Fond, Holunderblütensirup, Essig und Sahne bei starker Hitze auf die Hälfte einkochen. Anschließend durch ein feines Sieb gießen.
  2. Die Kartoffeln schälen und in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten gar kochen. Abgießen und warm halten.
  3. Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Schale und Spargelenden waschen und in einem Topf mit 2 l Wasser, je 1 TL Salz und Zucker sowie den Zitronenscheiben zugedeckt ca. 10 Minuten leise köcheln lassen. Den Sud durch ein Sieb in einen weiteren Topf gießen und die Spargelstangen darin ca. 1012 Minuten garen. Herausnehmen, gut ab- tropfen lassen und warm stellen. Den Fond könnt Ihr anderweitig, z. B. für Spargelsuppe, verwenden.
  4. Vor dem Servieren die Sauce aufkochen, mit Salz sowie wenig Cayennepfeffer würzen und die eiskalten Butterflöck- chen mit einem Schneebesen unterschlagen. Die Sauce nicht mehr kochen lassen. Kartoffeln, Schinken und Spargel mit der Buttersoße anrichten und mit Holunderblüten bestreuen.

Und wenn Ihr sowieso schon auf den Baum klettert, pflückt noch einige Blüten mehr ab – für einen aromatischen

Holunderblütensirup

 So konserviert Ihr den herrlichen Duft und das Aroma zarter Holunderblüten: 2 kg Zucker und 40 g Zitronensäure mit 1,5 l Wasser aufkochen. 20 Holunderblütendolden und 3 in Scheiben geschnittene Bio-Zitronen damit übergießen und ca. 3 Tage ziehen lassen. Sirup durch ein Tuch passieren und in Flaschen füllen. Hält im Kühlschrank ca. 6 Monate.

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Es ist wieder soweit – Bärlauchzeit!

Bärlauch-PestoBärlauchpesto_Bärlauchpesto_ Bilderschaft9821

Wie jedes Jahr habe ich nach altbewährtem Rezept (s.u.) mehrere Gläser mit Bärlauchpesto gefüllt. Die Zeit geht so schnell vorbei und so verlängere ich die Saison. Ich würze damit Saucen und Suppen damit über den Frühling und Sommer hinweg. Ich liebe das Knoblauch-Aroma ohne die „duftenden“ Nachwirkungendes Knoblauchs im Essen. In diesem Jahr habe ich 400 g Bärlauch verarbeitet. Die Menge ergab nach diesem  Rezept http://www.honeyfarm.de/baerlauchpesto/   insgesamt 12 mittelgroße Gläser Pesto. Eigentlich noch zu wenig, um über das gesamte Jahr zu kommen… 🙂Bärlauchpesto_ Bilderschaft_9856

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Kartoffelwaffeln mit Ziegenfrischkäse und buntem Frühlingssalat

Kartoffelwaffeln_Bilderschaft_2836Man muss ja auch mal etwas Herzhaftes essen, deshalb habe ich hier ein Frühlings-Kartoffelgericht für Euch:

Kartoffelwaffeln mit Ziegenfrischkäse und buntem Frühlingssalat

Zutaten für 4 Personen

Waffeln

750 g festkochende Kartoffeln * 1 Zwiebel * 2 Eier * 60 g Mehl * Salz * Pfeffer * ½ Bund Petersilie * 1 Bund Schnittlauch * 2 EL Öl * 2 Rollen Ziegenfrischkäse * Rosa Pfefferbeeren

Frühlingssalat

2–3 Handvoll Feldsalat * 4–6 Radieschen * 8 Champignons * ½ Gurke * Gänseblümchen zur Deko (kann mitgegessen werden)

Vinaigrette

2–3 EL Sonnenblumenöl * 1–2 EL Weißweinessig * Salz * Pfeffer * 1 TL Senf * etwas Zucker

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln und die Zwiebel schälen. Zwiebel sehr fein würfeln.

 Die Kartoffeln raspeln, und durch ein Küchentuch auspressen. Und in eine Rührschüssel geben.
  2. Kartoffelraspel, Zwiebeln, Eier und Mehl gut vermischen. Kräftig salzen und pfeffern. Den Teig zugedeckt ca. 10 Minuten ruhen lassen.

 Inzwischen die Kräuter waschen und fein hacken. Das Waffeleisen vorheizen. Beide Flächen dünn mit Öl bestreichen. Die Kräuter unter den Waffelteig rühren.
  3. Im heißen Waffeleisen nacheinander 8 Waffeln backen. Dafür mit einer Kelle jeweils ein Drittel des Teiges in das Waffeleisen geben, verschließen und die Waffel in ca. 6-7 Minuten knusprig backen.

 Die fertigen Waffeln mit einer Gabel ablösen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 70 Grad warm halten.
  4. Für den Frühlingssalat den Feldsalat waschen, trocken schleudern und putzen. Radieschen und Gurke waschen, Champignons putzen. Radieschen, Champignons und Gurke in feine Scheiben schneiden und mit dem Feldsalat vermengen. Die Vinaigrette-Zutaten mit einem Schneebesen kräftig verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und unter den Salat mengen.
  5. Die Waffeln auf 4Teller geben, die Ziegenkäse darauf legen, mit rosa Pfeffer bestreuen und den Salat anrichten. Nach Bedarf mit Gänseblümchen dekorieren.

Kartoffelwaffeln mit Salat_2803

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Jedes Jahr wieder eine Freude – die Tulpenpracht am Zaun

Tulpen Bilderschaft_4091Um solch eine geballte Blütenpracht am Zaun wachsen zu lassen, muss ich jedes Jahr viele Tulpenzwiebeln nachpflanzen. Im Winter hoffe ich dann, dass nicht allzu viele Zwiebeln vertrocknen oder von den Wühlmäusen gefressen werden. Im April freue ich mich um so mehr über jede Tulpe, die es geschafft hat. Ein schöner Willkommensgruß an den Frühling!

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Frühlings-Impressionen

Das Leben ist einfach schön!

Bienen_Bilderschaft_9688Imkerei__Bilderschaft_9661Die Bienen fliegen und erste Imker-Arbeiten stehen an.

Cleo__Bilderschaft_9732Vivi_Bilderschaft_9715Vivi und Cleo sind inzwischen in unserem Garten heimisch geworden.

Torte_Bilderschaft_9640Zierquitte_9745Ostern war ein Genuss!

Lasse spielt__Bilderschaft_9673Millie und Lasse_Bilderschaft_9667Lasse spielt mit dem Wind und freut sich mit Millie über den Frühling.

 

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Frühlings-Kräutersuppe

Radieschensuppe mit Kraeutern_0865Meine Freundin Hester hat diese unglaublich leckere Suppe gekocht und ich durfte mitessen. Ein Genuss! In dieser Jahreszeit genau das Richtige. Hier das Rezept für Euch:

Frühlings-Kräutersuppe

Zutaten für 4 Personen

1 Zwiebel * 300 g gekochte Pellkartoffeln * 150 g Porree * 1 EL Butter * 125 ml Weißwein * 700 ml Gemüsebrühe * 200 ml Sahne * 2 hartgekochte Eier * je 1 Bund Petersilie, Koriander, Kerbel und Schnittlauch * 1 Bund Radieschen mit frischen Blättern * Salz * Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

 Zubereitung

1. Die Zwiebel pellen und fein würfeln, die Kartoffeln pellen und grob würfeln, den Lauch putzen und in dünne Ringe schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Etwas von den Lauchringen für die Dekoration beiseite stellen, den restlichen Lauch und die Kartoffeln zu den Zwiebeln geben und kurz mitdünsten. Den Weißwein dazugeben und etwas einkochen lassen. Die Gemüsebrühe und die Sahne dazugeben und zugedeckt ca. 15 Min. köcheln lassen.

2. Die Eier pellen und nach belieben in Scheiben schneiden oder hacken. Die Kräuter und die Radieschenblätter putzen und hacken. Ca. 6 Radieschen in feine Scheiben schneiden (den Rest anderweitig verwenden).

3. Einige Kräuter für die Dekoration beiseite stellen, alle übri- gen in die Suppe geben und pürieren. Die Suppe noch einmal erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Eier und die Radieschen in die Suppe geben und mit den restlichen Kräutern und den Lauchringen garnieren.

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Das erste Beet ist fertig

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Der Garten ruft! Ich habe erste Saaten in die Erde gebracht. In dieses Beet habe ich dieses Gemüse (von links nach rechts) eingesät : 1. Möhre „Gonsenheimer Treib“, 2. Pastinake „Tender &True“ (mein erster Pastinaken-Versuch), 3. Schnittsalate „Bunte Mischung“, 4. Schalerbse „Allererste Mai“, 5. Spinat „Matador“. Die Erdbeeren ganz links habe ich nur umgesetzt. Ich habe nur biologisches Saatgut verwendet. Mir ist wichtig, keine genmanipulierte oder gebeizte Samen in die Erde zu arbeiten.  beet3_4738beet2_4740

 

 

 

 

Die Hühner haben geholfen die Beete zu säubern. Was für eine Freude für die Damen. Endlich dürfen sie nach so langer Stallpflicht wieder Sonne tanken, sich im Sand baden und Würmer suchen. Ich werde mich dann mal um das nächste Beet kümmern…

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