Schlagwort-Archiv: Garten

Der Mai im Rückblick

Anfang des Monats war es viel zu kalt. Die Alpakas taten mir wirklich leid – so frisch geschoren haben unsere beiden Damen so manchen Tag und auch in der Nacht ganz schön gefroren. Auch die Bienen konnten nur an manchen Tagen ausfliegen – entweder es hat geregnet oder die Temperatur war zu niedrig. Zum Glück hielten sich die Blüten ganz gut, immerhin gab es keinen Starkregen. Mille hat das alles nicht gestört. Sie geht bei jedem Wetter raus. Genauso wie die Hühner. Die stellen sich bei schlechtem allerdings gerne unter – am liebsten direkt vor unserer Terrassentür. Meistens picken sie dann ans Fenster und bitten um Einlass, den sie natürlich nicht bekommen. Alles hat Grenzen 🙂

Insgesamt bin ich mit dem Monat ganz versöhnt – hat er sich doch am Ende noch ganz freundlich gezeigt. Hier einige Impressionen für Euch  – ausschließlich von den schönen Tagen, an denen alles die Wärme genossen haben.

 

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Kräuterturm schnell gemacht

Kräuterturm_6127

Mein Freundin Eli feiert heute ihren Geburtstag und deshalb habe ich für sie diesen Kräuterturm „gebastelt“. Jetzt hat Eli eine gute Kräuterbasis zum Kochen für diese Saison. Ihr könnt ihn ganz einfach nachbauen:

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe für den Turm einen großen Plastik-Blumentopf mit grob geschnittenen Ästen im Bodenbereich bestückt. Dann den Topf mit Kompost und Blumenerde aufgefüllt und diese festgedrückt. Auf die Erde habe ich einen ebenso gefüllten, kleineren Blumentopf gestellt. Zuletzt habe ich meine Topfsäule bepflanzt. Oben: Rosmarin, Salbei und Petersilie. Unten: Thymian, Majoran, Basilikum, Zitronenmelisse, Waldmeister und Schnittlauch. Jetzt hat Eli eine gute Kräuterbasis zum Kochen für diese Saison.

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Nächtlicher Besuch

An einem lauen Sommerabend saßen wir bis spät in die Nacht bei einem kühlen Glas Wein und angeregten Gesprächen im Garten. In der Hecke raschelte es, Hund und Kater wurden unruhig und das Rascheln immer lauter. Natürlich waren wir neugierig und haben nachgesehenes das sein könnte.Igel

Zum Glück – denn da hatte sich ein süßer Igel im Zaun verfangen. Wir haben ihn befreit und die stachelige Kugel auf den Rasen gelegt. Nach einer kurzen Angststarre hat er sich auf den Weg zurück ins Dickicht gemacht und wir hoffen, er wird bei uns im Garten ein Winterversteck finden.Igel2

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Frühlings-Impressionen

Das Leben ist einfach schön!

Bienen_Bilderschaft_9688Imkerei__Bilderschaft_9661Die Bienen fliegen und erste Imker-Arbeiten stehen an.

Cleo__Bilderschaft_9732Vivi_Bilderschaft_9715Vivi und Cleo sind inzwischen in unserem Garten heimisch geworden.

Torte_Bilderschaft_9640Zierquitte_9745Ostern war ein Genuss!

Lasse spielt__Bilderschaft_9673Millie und Lasse_Bilderschaft_9667Lasse spielt mit dem Wind und freut sich mit Millie über den Frühling.

 

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Das erste Beet ist fertig

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Der Garten ruft! Ich habe erste Saaten in die Erde gebracht. In dieses Beet habe ich dieses Gemüse (von links nach rechts) eingesät : 1. Möhre „Gonsenheimer Treib“, 2. Pastinake „Tender &True“ (mein erster Pastinaken-Versuch), 3. Schnittsalate „Bunte Mischung“, 4. Schalerbse „Allererste Mai“, 5. Spinat „Matador“. Die Erdbeeren ganz links habe ich nur umgesetzt. Ich habe nur biologisches Saatgut verwendet. Mir ist wichtig, keine genmanipulierte oder gebeizte Samen in die Erde zu arbeiten.  beet3_4738beet2_4740

 

 

 

 

Die Hühner haben geholfen die Beete zu säubern. Was für eine Freude für die Damen. Endlich dürfen sie nach so langer Stallpflicht wieder Sonne tanken, sich im Sand baden und Würmer suchen. Ich werde mich dann mal um das nächste Beet kümmern…

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Hühner im Garten

Hühner im Garten_3242

Die Hühner spazieren bei uns frank und frei durch den Garten. Bei dieser Wärme wandern sie von einer schattigen Sandkuhle zur anderen. Zwischendurch wechseln sie sich mit dem Eierlegen ab. Hier hält Olivia Ausschau nach den frechen Kater Lasse. Doch der liegt bequem auf der Terrasse und ist viel zu entspannt unt träge, um sich bei diesen Temperaturen in Bewegung zu setzen und den Damen nachzustellen. Ein easy Sommertag für alle.

Olivia passt auf_3243

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Auf der Pirsch

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Eigentlich geht es bei uns ja ganz harmonisch zu. Alle Tiere sind aneinander gewöhnt und respektieren sich gegenseitig. Nur Lasse legt sich gerne auf die Lauer und macht sich einen Spaß daraus, die Hühner in die Flucht zu schlagen. Sie flattern dann laut gackernd in alle Richtungen und er geht cool seines Weges. Es braucht jedes mal einige Minuten, bis sich die Damen wieder beruhigt haben. Aber jetzt werde ich ihm das Aufscheuchen der Hennen abgewöhnen. Diesmal habe ich mich auf die Lauer gelegt und in der warmen Abendsonne auf unseren frechen Jäger gewartet…

Waffe_3021

Und das hier ist meine Waffe – die „Pumpgun“ meines Sohnes. Hiermit kann ich mehrere Meter weit eine scharfen Wasserstrahl schiessen. Irgendwie tut er mir ein bisschen leid, aber die Hühner haben auch ein Recht auf Ruhe.

Lasse_3020

Es dauerte nicht lange, da schlich er sich über den Rasen. Ich konnte seine Gedanken förmlich lesen und habe ihn beherzt kurz vor seinem Jagdsprung „abgeschossen“. Er hat sich tierisch erschrocken und die Flucht ergriffen. Kurze Zeit später hat er einen neuen Versuch gestartet – ich hatte natürlich inzwischen nachgeladen. Und wieder habe ich mein Ziel nicht verfehlt :-). Bis jetzt hat Lasse sich noch nicht wieder getraut, die Hühner zu jagen  – und wenn, dann werde ich da sein – mit gehalfterter Wasserpistole, ha.

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Stockrose

Hummel in der Malve_2979

Meine Bienen und die zahlreichen Hummelarten in unserem Garten wissen unsere Stockrosen (Alcea rosea) zu schätzen. Die zweijährigen Blütenriesen sind eine unerschöpfliche Pollenquelle. Die klassische Bauerngarten-Blume strahlt in vielen Farben von kräftigem Rosa bis Weiß, Rot, Gelb und Schwarzrot. Die Malve liebt die Sonne. Sie findet ihren Platz dort, wo alle anderen Blumen vor der sommerlichen Hitze kapitulieren würden. Festbinden an Holzstäben schützt die blütenreichen Stängel vor dem Umknicken. Ich lasse die Blütenkapseln ausreifen, verstreue sie an sonnigen Stellen im Garten und lasse mich in den folgenden Jahren überraschen. Vor dem Öffnen der Blüten bin ich jedes mal ganz gespannt. Außerdem verschenke ich die Samen in kleinen dekorativen Tütchen als Mitbringsel zum Wein oder Glas Honig.

Pollensammlerin Stockrose_2982

 

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„Annabelle“ lässt den Schatten erstrahlen

Hortensie AnnabelleVor einigen Jahren hat mir meine Freundin Tomke einen Ableger von Ihrer Schneeballhortensie „Annabelle“ (Hydrangea arborescens) gegeben. Ich habe sie in den Schatten einer Lorbeerhecke gepflanzt. Von der Terrasse aus schaut man direkt auf diese reich- und langblühende Schönheit. Früher war dort ein schwarzes Loch und jetzt erstrahlen dort im Sommer unzählige weiße Blütenbälle. Inzwischen habe ich mehrere Ableger gemacht und sie in verschiedene lichtarme Ecken gesetzt, um diese aufzuhellen.

Die Hortensie braucht 1 bis 2 Jahre, um sich zu etablieren, aber hat sie erstmal eine gewisse Größe erreicht, wird sie von Jahr zu Jahr üppiger und die Blütenkugeln immer größer. In trockenen Zeiten muss der Strauch reichlich gegossen werden, damit er nicht schlapp macht. Verblühtes während der Sommerperiode nur herausbrechen, nicht schneiden. Zum Winter den Hortensienstrauch nicht einkürzen, erst im Frühling, wenn er neu austreibt, die trockenen Äste und Blütenreste mit der Gartenschere entfernen.

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Nie ohne Bohne

Gruene Buschbohnen_5102Die Buschbohnen tragen schon ordentlich Früchte. Man muss schon ziemlich genau hinsehen, um sie zu entdecken. Die grünen Stangen verstecken sich im Geäst und zwischen den Blättern der Bohnenpflanze. Aber ich glaube, ich habe alle reifen Hülsenfrüchte erwischt.

Bohnen sind sehr gesund. Besonders ihr Vitamin B-Gehalt macht sie so wertvoll. B-Vitamine verschönern Haut und Nägel, stabilisieren das Nervensystem, regeln den Stoffwechsel und aktivieren dabei die Folsäure im menschlichen Körper. Folsäure wiederum ist wichtig für Zellteilung und -wachstum.

B-Vitamine sind außerdem im Fleisch enthalten. Weshalb Bohnen und andere Hülsenfrüchte unverzichtbar für Vegetarier und Veganer sind, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Achtung: Vor dem Verzehr unbedingt kochen, damit sich die im rohen Gemüse enthaltenen Giftstoffe abbauen können.

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