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Frühlingsrezept für heiße Tage: Chilihähnchen mit Melonensalat und Süßkartoffeln

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Heute ist es so heiß, da habe ich ein erfrischendes Rezept für die Abendstunden für Euch:

Chilihähnchen mit Melonensalat und Süßkartoffeln

Zutaten für 4 Personen:
4 Hähnchenbrustfilets ohne Haut * 4 EL Süß-scharfe Chilisauce * 3 EL Erdnussöl * 4 Süßkartoffeln * Salz * 4 EL Olivenöl * 4 EL Limettensaft * 1 EL Honig * 1 TL Harissa * 1 kg Wassermelonen-Fruchtfleisch * 2 Frühlingszwiebeln * Bund Koriander * 2 EL gehackte Cashewnüsse

1. Die Hänchenbrustfilets mit der Chilisoße einpinseln und ca. 20 Minuten marinieren lassen. Das Erdnussöl in einer beschichteten Pfanne oder Grillpfanne erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten anbraten, dann abdecken und bei kleiner Hitze auf jeder Seite ca. 7 Min. fertig garen. Warm stellen.

2. Die Süßkartoffeln mit Schale in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen. Anschließend abgießen, kurz abdampfen lassen, pellen und längs halbieren.

3. Inzwischen Olivenöl, Limettensaft, Honig und Harissa zu ei-nem Dressing verrühren. Die Melone in mundgerechte Stücke teilen. Die Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden. Melone, Frühlingszwiebel und Korianderblättchen vorsichtig mit dem Dressing mischen. Unmittelbar vor dem Servieren die gehackten Cashewnüsse über den Salat streuen.

Süßkartoffel
Die Batate gehört botanisch zu den Windengewchsen und ist nicht mit Kartoffeln verwand. Da sie diesen optisch, geschmacklich und in der Zubereitung ähneln werden sie oft als Süßkartoffeln bezeichnet. Bataten können gekocht oder gebraten ebenso genossen werden wie als Ofengemüse, Mus, Pommes frites oder Chips.

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Festliches Wintergericht – Entenkeule mit karamellisierten Birnen

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Entenkeule mit Mandelbällchen und karamellisierten Birnen

Zutaten für 4 Personen

4 Entenkeulen * Salz * Pfeffer * 2 EL Honig * 1 kg Kartoffeln * 100 ml Milch * 100 g Mehl * 2 Eier * 200 g gemahlene Mandeln * 4 EL Butter * 4 feste Birnen, z.B. Abate Fetel * 1 EL brauner Zucker

Zubereitung

1. Die Entenkeulen waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Honig erwärmen und die Entenkeulen damit einpinseln. Die Keulen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, eine Tasse Wasser angießen und im Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 Grad ca. 1 Stunde garen, dabei gelegentlich wenden. Wenn die Keulen zu dunkel werden mit Alufolie abdecken und Hitze etwas reduzieren. Sind sie am Ende der Garzeit zu blass, die Temperatur auf 200 Grad erhöhen und die Keulen weitere 10 Minuten garen.

2. In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und in kochendem Salzwasser 20 Minuten garen. Abgießen und zusammen mit der Milch fein stampfen. Den entstanden Kartoffelbrei mit den Händen zu kleinen Knödeln formen. Eier leicht verquirlen. Knödel zunächst in Mehl, dann in den verquirlten Eiern und am Schluss in den gemahlenen Mandeln wenden und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze in 2 EL Butter rundherum goldbraun anbraten. Die Mandelbällchen sollten nicht zu dicht in der Pfanne liegen, damit sie sich gut wenden lassen ohne ihre Form zu verlieren.

3. Die Birnen waschen, entkernen und mit Schale in Spalten schneiden. Restliche Butter in einer Pfanne erhitzen und den Zucker kurz darin schmelzen lassen. Birnenspalten zugeben und ca. 5 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze garen. Mit den Mandelbällchen und den Keulen auf Tellern anrichten. Auf Wunsch den Bratfond der Entenkeulen dazu reichen.

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Vogelgrippe – wir haben die Hühner unter Dach und Fach

aufgestallte Huehner

Ob die Vogelgrippe auf den Menschen übertragbar ist, weiß man noch nicht, aber in Deutschland werden sicherheitshalber alle Vögel weggesperrt. Damit das „Böse“ nicht in Form eines infizierten „Kackhaufens“ zu uns hernieder kommt. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Strafe von bis zu 30.000 Euro rechnen. Woher kommt eigentlich diese Summe? Wie händeln das eigentlich unsere Nachbarländer? Was ist, wenn sich herausstellt, dass es die Vogelgrippe schon immer gab und es sie auch in Zukunft geben wird? Wie sieht es eigentlich mit dem Aufstellen von Vogelhäusern aus – darf man das noch ungestraft tun? Schließlich sind sie ein Sammelpunkt potentiell angesteckter Wildvögel. Da schließen wir Vogelhalter alle Viecher weg und womöglich füttert die Nachbarin die „Pest-Biester“ unter freiem Himmel?

Wie auch immer, wir haben unsere 4 Hühner unter einer riesigen Partyzelt-Plane untergebracht. Bei Minusgraden haben wir Pflöcke aus der Erde geholt und wieder in die gefrorene Erde gerammt. Am Ende war der Hühner-Auslauf auf Maß gebracht und wir haben die Plane so gut es ging darüber gespannt. Damit das Konstrukt nicht durchhängt, haben wir Vogelhäuser darunter gestellt. Die brauchen wir ja sowieso nicht mehr, wenn die Wildvögel demnächst alle von der Vogelgrippe dahin gerafft wurden.  Ich gehe jedenfalls bei jedem über mir fliegenden Federvieh tief in Deckung – man weiß ja nie…

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