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Blumiger Adventszauber dank Amaryllis

 

Endlich hat sie wieder Saison – die Amaryllis oder auch Ritterstern oder Hippeastrum genannt, bringt mit ihrer edlen Pracht unser adventlich geschmücktes Haus zum Leuchten. Ich liebe die Vorfreude, bevor sich aus der verheißungsvollen Knospe die üppige Blüte herausschält. Allein das versetzt mich schon Weihnachtsstimmung.
Das Farbspektrum der klassischen Winterblume reicht von einem warmen, samtigen Rotton über pastelligen Lachs bis zu reinem Weiß. Ich lasse mich immer gerne überraschen und kaufe deshalb gern die Knospe im Topf. Allerdings eignet sich die majestätische Schönheit besonders gut für einen festlichen Advents- oder Weihnachtsschmuck auf einem liebevoll gedeckten Tisch. In tiefem Purpurrot passt die Blüte perfekt zu den typischen Grün- und Goldtönen der Jahreszeit. Mit weißen Rosen kombiniert, wirken weiße Amaryllis wunderbar romantisch.

Mit ihrer auffallenden Optik sollte die Amaryllisblüte immer die Hauptrolle im Strauß spielen. Grüne Tannenzweige oder Gräser unterstreichen den weihnachtlichen Charakter krätfig-roter Blüten.
Ich mag die sternengleiche Blütenschönheit vor allem ohne viel Schnick-Schnack. Dafür einfach nur die langen Stiele sicher in hohen Vasen stellen. Sie verhindern ein vorzeitiges Abknicken der Stängel, weil die Blüte doch einiges wiegt.
Rund zwei Wochen hält sie sich als Schnittblume. Am unteren Ende den Stängel ca. 1 bis 2 cm abschneiden und mit Klebeband umwickeln, das verhindert das Aufrollen der Stängel-Ende. Die Vase nur knapp mit Wasser füllen, so werden die Stiele nicht weich. Welke Blüten sofort entfernen.

Fotos: BlumenbüroHolland/Pfanzenfreude.de(2), Thinkstock

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Hochzeitskekse für eine glückliche Zukunft

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Meine Freundin Sandra heiratet heute. Ich freue mich so für die beiden! Um dem Hochzeitspaar den Start in die Ehe zu versüßen, habe ich ihnen „Liebes- und Glücks-Kekse“ gebacken. Die Basis ist ein einfacher Mürbeteig mit Vanillearoma. Die Dekoration habe ich mit Royal Icing (2 aufgeschlagene Eiweiß mit ca. 500 g gesiebtem Puderzucker und Lebensmittelfarbe) auf die Kekse gespritzt. Die Konturen habe mit festerem Eischnee aufgetragen und die inneren Flächen mit leicht verdünntem Royal Icing aufgefüllt.

Liebe Sandra, ich wünsche Euch beiden nur das Beste für Euer Glück zu Zweit!

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Erfrischende Johannisbeer-Sahnetorte

Johannisbeer-Sahnetorte

Wenn es so warm ist, kühlt die Säure der kleinen rote Beeren irgendwie von Innen. Versenkt in süßer Sahne, gebettet auf Biskuit, schaffen sie ein kleines Feuerwerk im Mund. Mmmh, lecker. Der Höhepunkt eines heißen Sommertages!

Johannisbeer-Sahnetorte

Für 1 Kuchen mit 12 Stücken

Zutaten

4 Eier

Abrieb von 1 Zitrone

Zucker

125 g Weizenmehl

Speisestärke

3–4 EL weiße Schokocreme

400 ml kalte Schlagsahne

4 EL Zucker

500 g rote Johannisbeeren

 Zubereitung

1. Eier und Zucker über dem warmen Wasserbad bis ca. 40 Grad aufschlagen. Dann die Masse mit dem Handrührgerät dickschaumig kalt schlagen. Mehl und Stärke sieben und mischen. Mit einem Kochlöffel das Mehl-Stärke-Gemisch unter die Eimasse arbeiten. Nicht mit einem Schneebesen! Die Masse in eine gefettete, mit Backpapier belegte Springform (26 cm Durchmesser) geben und ca. 35 Minuten bei 200 Grad backen.

2. Den ausgekühlten Biskuit einmal durchschneiden. Eine Hälfte für eine andere Torte beiseite legen. Die andere Hälfte auf eine Tortenplatte legen und mit weißer Schokocreme bestreichen.

3. Die Johannisbeeren verlesen, von den Rispen streifen und mit kalten Wasser abspülen. 2–3 schöne Rispen für die Dekoration zur Seite stellen. Die Schlagsahne mit 2 EL Zucker steif schlagen und die Johannisbeeren vorsichtig, gleichmäßig unterheben. Die Johannisbeersahne auf der Schokocreme locker verteilen. Die restlichen 2 EL Zucker auf einen kleinen Teller geben und die beiseite gelegten, angefeuchteten Johannisbeeren darin wenden. Die Torte mit den Johannisbeeren dekorieren und sofort servieren.

 

 

 

 

 

 

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Saftiger Johannisbeerkuchen vom Blech

Johannisbeerkuchen_5354Diesen saftigen Johannisbeerkuchen mit einem Hauch von Vanille haben wir uns nach der Beeren-Pflückerei gebacken und ihn im sonnigen Garten genossen. So schmeckt der Sommer!

 

Saftiger Johannisbeerkuchen vom Blech

Zutaten für 16 Stück, einen Backrahmen oder Blech von ca. 23×23 cm

750 g rote Johannisbeeren

200 g weiche Butter

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

4 Eier

350 g Weizenmehl

1 Prise Salz

1 TL Backpulver

1 Vanilleschote

250 g Magerquark

2 El Honig

 Zubereitung

  1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Einen Backrahmen von ca. 23×23 cm Länge darauf stellen und die Ränder fetten. Die Johannisbeeren waschen, verlesen und mit einer Gabel von den Rispen streifen.
  2. Die weiche Butter schaumig rühren, abwechselnd Zucker, Vanillezucker und Eier unterrühren. Mehl, Salz und Backpulver vermischen, dazugeben und verrühren.
  3. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem Messer herauskratzen und mit dem Quark und dem Honig zum Teig geben. Alles gut unterrühren.Johannisbeerkuchen step IMG_3070
  4. 2/3 der Johannisbeeren vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig in den Backring füllen, glatt streichen und die restlichen Beeren auf der Oberfläche verteilen. Im Ofen bei 180 Grad ca. 45-50 Minuten backen. Abkühlen lassen, den Backrahmen entfernen und in Stücke schneiden.Johannisbeerkuchen 5421
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Im Pflückrausch

Himbeeren Rote Beeren 3054Wir waren auf einem Obsthof in der Nähe und haben fleissig Beeren gepflückt und genascht. Wir fühlten uns wie im Schlaraffenland. Toll, was die Natur uns schenkt! Die vielen Himbeeren und Erdbeeren haben wir direkt aufgegessen. Die säuerlichen Johannisbeeren allerdings wurden in einem Rührkuchen-Teig gebettet und dann zum Kaffee verspeist. Der Kuchen samt Rezept folgt.

 

Rote Johannisbeeren:

Schon die Ärzte im Mittelalter schätzten die Heilkraft der Vitamin-C- und Eisenreichen Beeren. Ihr hoher Pektingehalt sorgt dafür , dass aus ihnen ein wunderbar fester Gelee wird. Außerdem soll Pektin vorbeugend gegen Krebs wirken. Frisch gepflückt oder vom Markt halten sich die Beeren ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Am einfachsten lassen sie sich mit einer Gabel von den Stängel abstreifen. Große und sehr reife Beeren, lieber mit zwei Fingern ablösen.

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Süßes Mittagessen

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Heute ist der erste Ferientag und die Kinder haben sich Erdbeer-Pfannkuchen gewünscht. Ein schöner, kulinarischer Start in die Sommerzeit 🙂

Pfannkuchen mit frischen Erdbeeren

Zutaten für 4 Personen

1 kg Erdbeeren

3 EL Zucker

3 große Eier

300 g Mehl

600 ml Milch

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

6–8 EL Rapsöl

Zubereitung

1. Die Erdbeeren waschen, das Grün abschneiden und die Beeren je nach Größe halbieren oder vierteln. In eine Schüssel geben und 2 EL Zucker darauf verteilen. Zur Seite stellen und ziehen lassen.

2. Die Eier in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen verquirlen. Das Mehl und die Milch zufügen und alles zu einem gleichmäßigen, dickflüssigen Teig verrühren. Vanillezucker, Salz und 1 EL Zucker einrühren.

3. Eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Je Pfannkuchen ca. 1 Kelle Teig in die Pfanne geben und die Pfannkuchen von beiden Seiten goldgelb braten. Den gesamten Teig so verarbeiten, dabei ca. ½ EL Öl je Teigkelle in die Pfanne geben. Die Pfannkuchen mit den gezuckerten Erdbeeren servieren.

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Rosenblütensirup

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Meine Freundin Hester hat diesen wunderbaren Rosenblütensirup hergestellt. Eines der schön dekorierten Gläser durfte ich nach dem Fotografieren behalten. Damit hat sich dieser Tag doch schon gelohnt! Heute Abend werde ich ihn in einem Glas Sekt genießen. Danke Hester!

Und hier Hesters Rezept:

Rosenblütensirup:

Zutaten für 4 Flaschen à 250 ml

500 ml Wasser

500 g Zucker

2 Bio-Zitronen

150 g Rosenblütenblätter (am besten duftende Rosen nehmen. Sie haben das meiste Aroma)

2 Pck. Zitronensäure

1 Msp. Vanillepulver

Zubereitung:

1. Das Wasser mit dem Zucker aufkochen.  Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, das Zuckerwasser abkühlen lassen.

2. Die Zitronen heiß waschen und in Scheiben schneiden. Rosenblütenblätter in ein großes Glas füllen, die Zitronenscheiben, die Zitronensäure und das Vanillepulver dazugeben. Die Zuckerlösung darauf gießen und alles ca. 3 Tage ziehen lassen.

3. Ein Tuch in ein Sieb legen und die Mischung durch das Sieb abseihen. Das Tuch anschließend ausdrücken. Den Sirup noch einmal aufkochen und in beschriftete Flaschen füllen. Der Rosenblütensirup hält ca. ein halbes Jahr

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Erdbeer-Vanille-Limetten-Konfitüre

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Jetzt ist die beste Zeit, um Erdbeeren zu Konfitüre zu verarbeiten. Sie schmeckt wunderbar aromatisch, nicht zu süß und und wird vollkommen mit der erfrischenden Säure der Limette. Die Familie liebt es und es wird nicht meineletzte Produktion in diesem Sommer gewesen sein.

Erdbeer-Vanille-Konfitüre

Zutaten für 4 Gläser à 250 Gramm

1 kg Erdbeeren

1 Limette

1 Päckchen Zitronensäure

1 Päckchen Vanillezucker

1 Vanilleschote

1 Pck. Gelierzucker für 1 kg Früchte

  1. Die Erdbeeren waschen und das Grün entfernen. Große Früchte halbieren.  Alle Früchte in einen Topf geben. Die Limette auspressen, den Saft mit der Zitronensäure und dem Vanillezucker  zu den Beeren geben.
  2. Die Vanilleschote längs aufschneiden. Das Vanillemark mit einem Messer herauskratzen. Vanillemark, die ausgekratzte Schote und den Gelierzucken in den Topf geben und alles zum Kochen bringen.
  3. Die Fruchtmischungmit einem Stabmixer pürieren und für ca. 3 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen.
  4. Die Fruckmasse in abgekochte Gläser mit Schraubverschluss füllen.  Für ca. 2 Minuten auf den Kopf stellen.

 

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