Schlagwort-Archiv: Sommer

Bienen und Honig in diesem Sommer

Tja, das mit den Bienen war in diesem Jahr nicht so leicht. Nachdem sich hier in Hamburg der Frühling erst spät entwickelt hat, kam leider der Sommer gar nicht mehr richtig in Fahrt. Den Frühlingshonig habe ich deshalb zwei Wochen später geerntet und den Sommerhonig entsprechend erst Anfang August. Sofern man hier überhaupt von einer Ernte reden kann. Die gute Nachricht: die Bienen sind gesund. Ich habe einige Ableger machen können, die sich gut entwickelt haben. Schwarmlust gab es quasi gar nicht. Aber Honig leider auch nicht. Die Bienen konnten wegen des schlechten Wetters nur wenig fliegen und so hat mir der Sommer wohl die eine oder andere Tracht verregnet. Besonders enttäuscht bin ich von der Linde. Ich hatte gehofft, dass sie bei den vielen Niederschlägen ordentlich honigt, leider weit gefehlt. Die Varroabehandlung haben die Bienen gut überstanden. Ich füttere nun die Bienen auf, damit sie über den Winter nicht hungern müssen, denn Vorräte haben sie im Brutraum kaum angelegt. Ab jetzt beginnt für die Bienen die Wintersaison. Die ersten Winterbienen werden bald schlüpfen. Ich denke, wir sind gut für das nächste Jahr vorbereitet – ich hoffe jedenfalls auf ein besseres Honigjahr 2018.

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Nächtlicher Besuch

An einem lauen Sommerabend saßen wir bis spät in die Nacht bei einem kühlen Glas Wein und angeregten Gesprächen im Garten. In der Hecke raschelte es, Hund und Kater wurden unruhig und das Rascheln immer lauter. Natürlich waren wir neugierig und haben nachgesehenes das sein könnte.Igel

Zum Glück – denn da hatte sich ein süßer Igel im Zaun verfangen. Wir haben ihn befreit und die stachelige Kugel auf den Rasen gelegt. Nach einer kurzen Angststarre hat er sich auf den Weg zurück ins Dickicht gemacht und wir hoffen, er wird bei uns im Garten ein Winterversteck finden.Igel2

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Alljährliche Drohnenschlacht

Am Flugloch Ende Juli_3362Während die einen Sammlerinnen mit vollen Honigmägen heimkehren, sind die anderen Bienen dabei, die letzten Drohnen aus dem Stock zu entfernen. Unten am Bild könnt Ihr gut sehen, wie eine Arbeiterin einen Drohn rauswirft. Weil die Drohnen wissen, dass sie außerhalb des Bienenvolkes verhungern und verklammen, wehren sie sich mit „Händen und Füßen“. Doch die Damen haben kein Erbarmen. Die Wintervorräte sind zu schade, um sie mit den Kerlen zu teilen. Wenn im nächsten Jahr neue „Befruchter“ gebraucht werden, legt die Königin entsprechend große, unbefruchtete Eier, aus denen dann junge, starke Drohnen schlüpfen. Während die Bienen gestern also mit sich selbst beschäftigt waren, habe ich mit Unterstützung der Familie und Nele die Honigräume abgenommen und 75 kg Honig geschleudert. Ein schönes Tagewerk.

Bienenstand_3366

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Himbeer-Joghurt-Eis

HImbeerJoghurtEisDieser Frozen Joghurt ist nicht nur fruchtig, sondern auch laktose- und zuckerfrei. Statt des Zuckers verwende ich meinen eigenen Blütenhonig. Er ist gesünder, man braucht nicht so viel davon und die Abkühlzeit nach dem Lösen des Zuckers entfällt. Da meine Tochter und ich keine Laktose vertragen, verarbeiten wir laktosefreie Milchprodukte. Die Sahne habe ich größtenteils durch Joghurt ersetzt. Das spart Kalorien. Von diesem Eis kann die ganze Familie gern eine Kugel mehr essen.

Laktosefreies Himbeer-Joghurt-Eis

 Zutaten für ca. 800 ml Eis

250 g Himbeeren

3 EL Honig

500 g laktosefreier Joghurt

100 ml Sahne

  1. Die Himbeeren verlesen und in eine Schüssel geben. Den Honig dazu geben und beides zusammen pürieren. Die Sahne steif schlagen.
  2. Die Sahne und den Joghurt unter die pürierten Himbeeren rühren. Die Masse in eine vorbereitete, kalte Eismaschine füllen und ca. 30 Minuten rühren bis das Eis die gewünschte Konsistenz hat. Falls das Eis in der Maschine zu cremig bleibt, die Masse bis zur gewünschten Festigkeit in das Eisfach stellen.
  3. Mit Himbeeren und Minzblättchen verziert servieren.
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Hühner im Garten

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Die Hühner spazieren bei uns frank und frei durch den Garten. Bei dieser Wärme wandern sie von einer schattigen Sandkuhle zur anderen. Zwischendurch wechseln sie sich mit dem Eierlegen ab. Hier hält Olivia Ausschau nach den frechen Kater Lasse. Doch der liegt bequem auf der Terrasse und ist viel zu entspannt unt träge, um sich bei diesen Temperaturen in Bewegung zu setzen und den Damen nachzustellen. Ein easy Sommertag für alle.

Olivia passt auf_3243

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Dickes Fell

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Auch unsere Kaninchen schwitzen bei diesen hochsommerlichen Temperaturen. Deshalb habe ich mir Blacky geschnappt und ihn gebürstet. Es haben sich so viele pelzigen Büschel gelöst. Ich glaube, das war eine richtige Befreiung für unser Zwergkaninchen. Er hat ganz still gehalten, selbst, als der Hund ihn neugierig beschnuppert hat. Das ist ist ansonsten der Moment, an dem Blacky unruhig wird. Wahnsinn, wie viel Fell so ein Kaninchen abwerfen kann. Jetzt sieht irgendwie viel schlanker aus :-). Schade, dass es bei mir so nicht klappt: Haare bürsten und schwupp schlanke Taille kriegen. 😉 Kaninchenhaare_3221

 

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Saftiger Johannisbeerkuchen vom Blech

Johannisbeerkuchen_5354Diesen saftigen Johannisbeerkuchen mit einem Hauch von Vanille haben wir uns nach der Beeren-Pflückerei gebacken und ihn im sonnigen Garten genossen. So schmeckt der Sommer!

 

Saftiger Johannisbeerkuchen vom Blech

Zutaten für 16 Stück, einen Backrahmen oder Blech von ca. 23×23 cm

750 g rote Johannisbeeren

200 g weiche Butter

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

4 Eier

350 g Weizenmehl

1 Prise Salz

1 TL Backpulver

1 Vanilleschote

250 g Magerquark

2 El Honig

 Zubereitung

  1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Einen Backrahmen von ca. 23×23 cm Länge darauf stellen und die Ränder fetten. Die Johannisbeeren waschen, verlesen und mit einer Gabel von den Rispen streifen.
  2. Die weiche Butter schaumig rühren, abwechselnd Zucker, Vanillezucker und Eier unterrühren. Mehl, Salz und Backpulver vermischen, dazugeben und verrühren.
  3. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem Messer herauskratzen und mit dem Quark und dem Honig zum Teig geben. Alles gut unterrühren.Johannisbeerkuchen step IMG_3070
  4. 2/3 der Johannisbeeren vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig in den Backring füllen, glatt streichen und die restlichen Beeren auf der Oberfläche verteilen. Im Ofen bei 180 Grad ca. 45-50 Minuten backen. Abkühlen lassen, den Backrahmen entfernen und in Stücke schneiden.Johannisbeerkuchen 5421
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Buttermilch-Blaubeer-Muffins

Buttermilch Blaubeer-Muffins_4501

Seit Tagen ist mir irgendwie nach Süß. Und diese dicken, feisten Blaubeeren, die wollten einfach gegessen werden. Die Buttermilch macht die Muffins leicht und gibt ihnen eine frische Note – zusammen mit den Heidelbeeren ein Traum.

Buttermilch-Blaubeer-Muffins

Zutaten für 12 Stück

150 g frische Blaubeeren

2 TL Zitronensaft

abgeriebene Schale von ½  unbehandelten Zitrone

220 g Weizenmehl

2 gehäufte TL Backpulver

150 g weiche Butter

140 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

2 Eier

250 ml Buttermilch

 Zubereitung

1. Die Blaubeeren verlesen, abspülen und vorsichtig mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Beeren in einer Schüssel mit Zitronensaft und -schale mischen.

2. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Mulden des Muffinsblechs einölen oder je mindestens 2–3 Papierförmchen ineinandersetzen.

3. Das Mehl mit dem Backpulver Die weiche Butter mit Quirlen des Handmixers auf höchster Stufe geschmeidig schlagen. Zucker, Vanillezucker und Salz nach und nach unterrühren. Die Eier einzeln nacheinander dazugeben, ca. 30 Sek. unterrühren. Aufschlagen, bis eine dicke und goldgelbe Masse entstanden ist. Die Buttermilch und die Mehlmischung nach und nach unterrühren. Die Beeren vorsichtig unter den Teig heben.  In die Mulden des Muffinsblechs (oder in die Papierförmchen) füllen, dabei darauf achten, dass in jeder Form ungefähr gleich viele Beeren landen. Das Blech in die mitte des Ofen schieben und die Muffins in ca. 25 Min. goldbraun backen.

4. Die Muffins aus dem Ofen nehmen, 5 Min. ruhen lassen. Aus den Mulden lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 

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Baby, Baby, es gibt EIS!

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Bei diesen sommerlichen Temperaturen hilft nur eines – Eis! Ich empfehle Euch das Rosmarin-Eis aus meinem Kochbuch „Apfelliebe“. Es ist süß und wegen der herben Würze des Rosmarins gleichzeitig erfrischend mit einem mediterranen Touch. Probiert es selbst!

Apfeleis mit Rosmarin

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Gefrierzeit: 5 Stunden (oder 2 Stunden mit Eismaschine)

Zutaten für ca. 4 Portionen

2 Eigelb

150 g Zucker

200 ml Schlagsahne

100 ml Milch

2 mittelgr0ße Äpfel (ca. 300 g)

Saft von 1 Zitrone

5 Stiele Rosmarin

Zubereitung

  1. Eigelbe und Zucker mit einem Rührmixgerät schaumig schlagen.
  2. Die Sahne mit der Milch in einen Topf geben und auf ca. 75 Grad erhitzen, nicht aufkochen. Vom Herd nehmen.
  3. Die beiden Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und reiben. Den Zitronensaft einrühren, damit der Mus nicht zu dunkel wird. Rosmarinnadeln von den Stielen zupfen. Die Nadeln von einem Stiel beiseitelegen, alle anderen fein hacken.
  4. Apfelmus und gehackten Rosmarin in die erhitze Sahne rühren. Dann den Apfel-Sahne-Mix zum Eischaum geben und gut verrühren. Zum vollständigen Abkühlen die Masse in den Kühlschrank stellen.
  5. In die abgekühlte Apfelmasse die übrigen Rosmarinnadeln geben und alles noch einmal gut durchrühren, in einen Behälter füllen und tiefkühlen, dabei die Eismasse alle 30 Minuten kräftig durchrühren. Alternativ kann die Masse auch in eine Eismaschine gegeben werden. Darin in ca. ca. 15 Minuten eisig cremig rühren lassen und zum fertigen Tiefgefrieren in einen Behälter füllen und bis zur Verwendung in den Gefrierschrank stellen. Mit Apfelspalten servieren.

Und so wird die Hippe bzw. die Eiswaffel gemacht:

Hippe_6858

Zutaten für 8 Eiswaffeln

100 g Weizenmehl

100 g Puderzucker

100 g Schlagsahne

1. Mehr und und gesiebten Puderzucker in reiner Schüssel mischen. Sahne zufügen und mit einem Mixer oder Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.

2. Einen Klecks Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und zu einem Kreis von ca. 15 cm dünn verstreichen. Nicht mehr als 3 Kreise pro Backblech, weil sie später zu schnell auskühlen uns sich dann nicht mehr formen lassen.

3. Die Kreise ca. 4 Minuten bei 180 Grad backen, sofort vom Papier lösen und in Waffelbackförmchen oder Muffinfürmchen zu einer Schale mit welligem Rand formen. Abkühlen lassen.

 

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