Sprudelwasser aus eigener Herstellung

 

Sodastream_8163 KopieWahnsinn, wie wichtig so manche Haushaltsartikel werden können. Seit einigen Wochen haben wir den Sodastreamer im Haus und ich kann mir kaum noch vorstellen, wie es ohne war. Vor allem die Kinder lieben es, Wasser aufzusprudeln und sich die Getränke mit den leckeren Sirupsorten zu versüßen. Besonders angetan haben es uns die in Deutschland produzierten Bio-Sirup-Sorten Limette, Holunder, Rhabarber und Cassis. Die leeren, dekorativen Flaschen eigen sich außerdem hinterher ideal als Backmischungs-Geschenke-Flaschen. Noch vor einiger Zeit, zogen die Kinder ein Gesicht, wenn es hieß: „Hol‘ bitte eine Flasche Mineralwasser aus dem Keller.“

Sodastream im Gebrauch

Jetzt springen sie freudig auf und rufen: “ Ich mach‘ neues Wasser!“. Der Sodastreamer ist wirklich eine tolle Erfindung. Und was mir daran besonders gefällt, diese Art der Wasseraufbereitung kommt der Umwelt zu Gute: keine PET-Flaschen mit Weichmachern, keine Pfandflaschen mit Chemikalien und kein Flaschentransport über die Autobahn mehr für unseren Sprudelwassergebrauch. Rückenschonend und günstiger ist es obendrein. Ich bin mehr als zufrieden mit dieser Anschaffung.

Hier könnt Ihr auch den Sodastream bestellen:

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Seife aus Sand

oaf_seifenspender_pure_soap_LIch bemühe mich, phosphatfreie Waschmittel zu kaufen, aber der Handel bietet nur wenig an. Hoffentlich wird sich das endlich ändern.

Den Seifenspender gibt es von Overbeck &Friends für 9,90 Euro bei http://www.das-tropenhaus.de/Seifenspender-Pure-Soap-Keramik-blau-von-Overbeck-and-Friends

Wissenschaftler der Uni Kassel entwickeln neuartiges umweltfreundliches Tensid

Es klingt wie ein Zaubertrick: Eine Forschungsgruppe der Universität Kassel hat auf Basis von gewöhnlichem Quarzsand eine neuartige Klasse von Tensiden entwickelt. Der Stoff kann in Seifen oder Waschmitteln zum Einsatz kommen und hat gegenüber herkömmlichen Produkten eine Reihe von Vorteilen.

Der Stoff hat einen komplizierten Namen, aber er hat, was es im Haushalt braucht: Das „silanol-basierte Tensid“, das Wissenschaftler der Universität Kassel entwickelt haben, vereint wie herkömmliche Tenside Flüssigkeiten, die eigentlich nicht mischbar sind, und löst so beispielsweise das Öl von der Küchenschürze im Wasser der Waschmaschine. „Unser silanol-basiertes Tensid reduziert die Oberflächenspannung von Wasser in vergleichbarem Maße wie andere bekannte Tenside“, erklärt Prof. Dr. Rudolf Pietschnig, Leiter des Fachgebiets Chemische Hybridmaterialien an der nordhessischen Hochschule. Damit könnte der Stoff im Prinzip zukünftig als Kernbestandteil von Waschmitteln, Seifen, Spülmitteln und anderen Detergenzien zum Einsatz kommen.

Im Gegensatz zu phosphathaltigen Waschmitteln ist das neuartige Tensid für die Umwelt unschädlich, wie Pietschnig erläutert: „Insbesondere führt er über das Abwasser nicht zur Eutrophierung von Gewässern“, also zur Anreicherung mit Nährstoffen, die in einem vermehrten Wachstum von Algen und anderen Pflanzen resultiert und Gewässer „umkippen“ lassen kann. Zudem haben Tests ergeben, dass das Tensid für menschliche Zellen ungiftig ist. Die Neuentwicklung hat aber noch einen weiteren Vorteil: „Die Ausgangsstoffe lassen sich aus gewöhnlichem Quarzsand herstellen“, so der Wissenschaftler, „der wiederum aus den zwei häufigsten chemischen Elementen der Erdkruste besteht und daher als Ressource so schnell nicht knapp werden dürfte.“

Quelle und mehr zu diesem Thema:

http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/waschmittel-aus-sand-wissenschaftler-der-uni-kassel-entwickeln-neuartiges-umweltfreundliches-tensid.html

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